Buchen

Helene-Weber-Schule Bei der Klassenpflegschaftssitzung Elternvertreter und Elternbeirat gewählt

Gespräche mit dem BRN sollen Probleme lösen

Archivartikel

Buchen.Zu einem ersten Austausch trafen sich Lehrer und Eltern der Schüler der Helene-Weber-Schule Buchen (HWS) zur Klassenpflegschaftssitzung. Zunächst wurden die Eltern über den Entwicklungsstand der Klassen, die Schul- und Hausordnung, geplante Praktika sowie schulische und außerschulische Veranstaltungen informiert. Die Wahl der Elternvertreter ergab folgende Ergebnisse: Tanja Gamerdinger; Birgit Sieß; Dorothee Haaker, Corina Haber; Katja Herkel, Martina Müller-Frank; Susan Thürl; Jutta Pattengale-Wetterauer, Beate Kniel; Friederike Madinsky; Zeljko Volarevic, Margit Lenz-Dank; Stephanie Kampa, Martina Grabietz, Rainer Mackert; Ludmilla Schmidt, Sandra Ackermann; Timo Steichler, Marion Kirchgeßner; Silvia Neid, Jörg Schulz; Ralf Künkel, Simone Herrmann; Bernhard Meixner, Elke Egenberger.

Oberstudiendirektor Christof Kieser verdeutlichte, dass alle Schularten an der HWS gleichermaßen von Bedeutung sind. Dies zeige sich auch in der gemeinsamen SMV-Arbeit über alle Schularten hinweg, welches für eine berufliche Schule nicht selbstverständlich sei. Ebenso werden außerunterrichtliche Veranstaltungen für alle Klassen angeboten, darunter ein Pflegetag im November. Vier Klassen beteiligen sich bei der „Faktenchecker“ Aktion der Fränkischen Nachrichten, bei der der Umgang mit Nachrichten im Mittelpunkt stehe (wir berichteten). Bei der Wahl der Elternbeiratsvorsitzenden wurde Timo Steichler in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreterin wurde Friederike Madinsky gewählt. Beide nehmen in ihrer Funktion auch als Elternvertreter in der Schulkonferenz teil. Ebenfalls in die Schulkonferenz wurden Katja Herkel, Marion Kirchgeßner, Susan Thürl und Dorothee Haaker gewählt.

Rund 360 Schüler involviert

Wie immer wurden die Elternvertreter über die aktuellen Schülerzahlen und die Lehrerversorgung informiert. So seien dieses Jahr rund 360 Schüler und 55 Lehrkräfte an der Schule beschäftigt. Wie auch im vergangenen Jahr wurde berichtet, dass die Lehrversorgung gut sei. Auch bei den letzten Bilanzgesprächen mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe hätte man positive Rückmeldungen über die Entwicklung der HWS erhalten. Mit der Kooperation mit Gemeinschaftsschulen (Karl Trunzer in Buchen und der Gemeinschaftsschule in Limbach), der Einführung eines neuen Schulverwaltungsprogrammes und der schrittweisen Weiterentwicklung der Digitalisierung gäbe es aber bereits neue Herausforderungen für die Schulgemeinschaft. An der noch immer angespannten Raumsituation arbeite man, erklärte Kieser. So wird die HWS im nächsten Jahr das Gebäude G, in dem jetzt noch das Veterinäramt untergebracht ist, dazubekommen. Mit der Einrichtung eines neuen EDV-Raums und der Verwirklichung des Grünen Klassenzimmers im Außenbereich sei man aber bereits auf einem guten Weg. Kieser dankte ausdrücklich dem Schulträger, dem Landkreis, für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Diskussionen gab es auch bezüglich der Mittagspausenregelung, die ein Vorziehen des Nachmittagstagsunterrichts einschränkt. Viele Eltern beklagten, dass ihre Kinder aufgrund der BRN-Taktzeiten durch diese Regelung noch später als zuvor heimkämen. Kieser betonte, dass der Schulleitung die Problematik bewusst sei. Aufgrund von Arbeitsschutz und Sicherheitsaspekten sei eine Änderung der nun gültigen Regelung kaum möglich. Auch die Rückmeldung der Lehrkräfte, dass die Schüler nach einer längeren Pause fitter seien, spiele eine Rolle.

Einigkeit herrschte dann vor allem darin, dass die Taktzeiten hinterfragt und bestenfalls geändert werden sollten. Die Elternvertreter schlugen vor, mit der BRN im Rahmen eines Runden Tisches ins Gespräch zu kommen. Dies sei an anderen Schulen teilweise schon üblich. Ansonsten werde man daran arbeiten, in der Schule attraktive Aufenthaltsbereiche für alle Schüler zu schaffen, die aufgrund der Buszeiten auch nach dem Unterricht längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. So könnten diese Kinder schon einmal ihre Hausaufgaben erledigen. Der Schulleiter versprach, diese Angelegenheit in Zusammenarbeit mit dem Schulträger und der BRN intensiv zu verfolgen.

Zum Thema