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Hettinger CDU war unterwegs Mainz, Eltville und Kloster Eberbach besucht

Geschichte auf Schritt und Tritt erlebt

Archivartikel

Hettingen.Lebensfreude und eine 2000-jährige Kultur prägen die liebenswerte Stadt am Rhein und so wundert es nicht, dass sich die Hettinger CDU auf die Spuren von Johannes Gutenberg und der Römer begab und Mainz von seiner schönsten und spannendsten Seite erlebte.

Die Besuchergruppe erwartete zunächst eine Stadtführung. Man tauchte ein in Kunst, Kultur und Geschichte der Stadt und ließ sich gerne verzaubern vom Reiz vergangener Epochen. Der Mainzer Stadtspaziergang führte zu Stätten berühmter Baudenkmäler, folgte den Spuren bekannter Persönlichkeiten und faszinierte mit ungewöhnlichen Stadtansichten. Recht schnell stellte man fest, dass Mainz nicht nur Karneval und närrisches Treiben zu bieten hat, sondern auch durch Kultur und Stadtgeschichte den Besucher in seinen Bann zu ziehen vermag.

Ganz vorn auf der Beliebtheitsskala der Besucher liegt dabei der Mainzer Dom, eine Kathedrale der römisch-katholischen Diözese Mainz, die unter dem Patrozinium des heiligen Martin von Tours steht. Der gewaltige Dom gibt auch 1000 Jahre nach seiner Erbauung der Stadt ihr Gesicht und hat ihre Geschichte entscheidend geprägt. Bei der Besichtigung dieses Doms stellt dann so mancher Besucher fest, dass sich dort auch die Grablege des im Jahr 2018 verstorbenen Kardinals und ehemaligen Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz Karl Lehmann befindet.

Stadtbesichtigungen machen bekanntlich hungrig und so führte der Weg die Reisegruppe anschließend nach Eltville, einer geschichtsträchtigen Stadt im Rheingau, die auch als Stadt „des Weines und der Rosen“ bekannt ist. Dabei ging es zunächst einmal weniger um die Rosen, als vielmehr um den Wein, den man mit frischen regionalen Gerichten in der traditionsreichen Weinstube „Gelbes Haus“ zu sich nahm.

Eines der eindrucksvollsten Denkmäler mittelalterlicher Klosterbaukunst in Europa ist zweifellos die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Eberbach, das Bernhard von Clairvaux 1136 gründete. Die weitläufige Anlage mit ihren romanischen und frühgotischen Innenräumen wurde vor einigen Jahren einem weltweiten Publikum als Schauplatz der Verfilmung von Umberto Ecos „Der Name der Rose“ bekannt. Es muss ein Spektakel gewesen sein, als 1986 die internationale Filmcrew aus Hollywood zu Gast im Kloster Eberbach im Rheingau war und Sean Connery als William von Baskerville in Mönchskutte durch die geheimnisvollen Räume der Basilika schritt. Und genau dieser Filmklassiker erwartet die Teilnehmer des Ausflugs an dieser Originalfilmkulisse in der Basilika. Jeder fühlt sich beim Anschauen dieses Filmstreifens zurückversetzt in die Zeit des Mittelalters und der beängstigenden früheren Inquisition. Der Schlafsaal der Mönche wird wieder lebendig, die Bibliothek mit den geheimnisvollen Buchbeständen verwirrt, geheimnisvolle Türen und höchst ungewöhnliche Todesfälle beängstigen – eine unübertreffliche Mischung, gekonnt dargeboten in einer zu einem Filmsaal umgenutzten Basilika.

Es ist dem Vorsitzenden der Hettinger CDU, Roland Linsler, mit seinem Vorbereitungsteam gelungen, einen erlebnisreichen Ausflug zu organisieren, der mit absoluter Bestimmtheit bei allen Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen wird.

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