Buchen

Kunstverein Neckar-Odenwald Arbeiten der Mannheimer Künstlerin Myriam Holme werden in Mosbach gezeigt

Gegensätzliches zusammenführen

Der Kunstverein Neckar-Odenwald beschließt die Saison mit der Ausstellung „die gegend um morgen“ mit Arbeiten der Mannheimer Künstlerin Myriam Holme.

Neckar-Odenwald-Kreis. Die Saison des Kunstvereins im Alten Schlachthaus in Mosbach geht zu Ende. Die letzte Schau „die gegend um morgen“ mit Arbeiten der Mannheimer Künstlerin Myriam Holme wird am kommenden Sonntag um 11 Uhr eröffnet. Die poetisch-rätselvollen Titel, die Myriam Holme ihren Kunstprojekten stets gibt, verheißen nicht zu viel. Ihre Arbeiten machen schnell deutlich: für ihre Auseinandersetzung mit dem Menschsein in dieser Gegenwart neue, eigenständige künstlerische Wege zu finden – ästhetische Antworten zu suchen und weiterzureichen ist ein Ziel ihrer Werke.

Grenzen überschreiten

Dabei überschreitet sie Grenzen der unterschiedlichen Kunstgattungen und integriert Elemente von Tafelbild und Skulptur, Collage und Installation. Besonders wichtig ist in ihren Arbeiten sinnliche Erfahrbarkeit – Oberfläche, Textur, der Reiz von Gegensätzlichkeit, der Dialog der Eigenschaften. Ihre Arbeiten bewegen sich vielfach von der Wand in den Raum, erscheinen manchmal erbaut, manchmal gewachsen zu sein.

Myriam Holme studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Nikolaus Meuser und Prof. Andreas Slominski. Neben Stipendien gewann sie bereits mehrere Preise, so zum Beispiel 2017 den Kubus-Kunstpreis für erweiterte Malerei im Kunstmuseum Stuttgart. 2007 gründete Myriam Holme außerdem gemeinsam mit Philipp Morlock das Einraumhaus c/o in Mannheim als Ort der Auseinandersetzung mit junger Kunst. Es ist seitdem als „Schutzraum“ für die Kunst bereits durch zahlreiche Städte Europas gewandert.

Während der Ausstellungseröffnung wird Ulrike Thiele vom Kunstverein ein Künstlerinnengespräch mit Myriam Holme führen. Da die Zahl der Teilnehmenden der Vernissage begrenzt ist, ist eine schriftliche Anmeldung unter info@kunstverein-neckar-odenwald.de nötig. Falls die Zahl überschritten ist, wird eine Benachrichtigung versandt. Beim Besuch der Ausstellung sind die Hygiene- und Abstandsvorgaben einzuhalten: Mindestabstand eineinhalb Meter, ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen.

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