Buchen

Jubiläums-Odilientag abgesagt Kult wurde Opfer der Pandemie

Gefeiert wird im Juli 2021

Archivartikel

Hettingen.Eigentlich wollte die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Hettingen den traditionellen Odilientag in besonderer Weise feiern. Anlass ist die 300. Wiederkehr der Zeit, seit man im Besitz von Reliquien der heiligen Odilia ist.

Der damalige Domprobst und Weihbischof von Fulda Baron von Cloth schenkte 1720 der Hettinger Kirche, die „bei Walltüren im mainzischen Bistum gelegen“, Reliquien der heiligen Odilia aus dem Elsass. Seit dieser Zeit wird die heiligen Odilia mit einem Fest der besonderen Art im Juli als Ortspatronin von Hettingen gefeiert. Für das Jubiläumsjahr hatte man sich viel vorgenommen und erwartete den Freiburger Erzbischof Stephan Burger.

Er wollte am Sonntag, 5. Juli, mit der Pfarrgemeinde einen Pontifikalgottesdienst und eucharistischer Prozession feiern. Auch die sechs priesterlichen Heimatsöhne hatten ihr Kommen zugesagt.

Nun traf sich unter Einhaltung der Sicherheitsregeln das Hettinger Pfarrgemeindeteam mit den drei Pfarrgemeinderäten sowie Pfarrer Johannes Balbach im Heinrich-Magnani-Haus, um vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Sachlage zu bewerten. Nach Abwägung von allem Für und Wider wurde einstimmig festgelegt, dass der diesjährige Odilientag in der geplanten Form abgesagt und auf Sonntag, 4. Juli 2021, verschoben wird. Wie Pfarrer Johannes Balbach bestätigte, wird der Freiburger Erzbischof Stephan Burger den Termin wahrnehmen und nach Hettingen kommen. In welcher Weise das Fest der Ortspatronin dieses Jahr gefeiert werden kann, wird rechtzeitig im Pfarrbrief der Seelsorgeeinheit Buchen und der Presse bekanntgegeben. K.M.

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