Buchen

Eiermann-Magnani-Museum Mitglieder freuen sich über die große Resonanz / Schäden am Gebäude müssen beseitigt werden

Gedenkstätte ist ein Besuchermagnet

Hettingen.Das Eiermann-Magnani Museum in Hettingen ist ein Besuchermagnet. Neben vielen einzelnen Personen kommen Gruppen von unterschiedlichen Verbänden, um sich über gelebte Integration nach dem Zweiten Weltkrieg zu informieren. Architekten sind überrascht, dass man auf kleiner Fläche solch eine Wohnqualität zur damaligen Zeit erreichte.

All dies und noch mehrere guten Nachrichten erfuhren die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Eiermann-Magnani-Dokumentationsstätte im Hettinger Sportheim.

Vorsitzender Hans-Eberhard Müller begrüßte neben den Mitgliedern auch den Vorsitzenden der Eiermann Gesellschaft Wolfgang Vögele Karlsruhe, die leitende Architektin Alexandra Wolfram Buchen sowie Ortsvorsteher Timo Steichler begrüßen. Müller stellte fest, dass der Verein auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken könne. Aufgrund der großen Resonanz wurden Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten durch das Museum geführt. Das sei durch das Engagement der ehrenamtlichen Museumsführer möglich gewesen.

Unterricht vor Ort

Müller will vor allem die Schulen dazu bewegen, unterrichtsbegleitend in Hettingen Nachkriegsgeschichte zu vermitteln.

Kassenprüfer Reinhold Erg sprach dem Vorsitzenden, dem Vorstand sowie allen Museumsführern ein Lob für ihren Einsatz aus. In dieselbe Kerbe schlug Ortsvorsteher Timo Steichler.

Vorsitzender Hans-Eberhard Müller informierte darüber, dass bei einer Vorortbesichtigung mit der Architektin Alexandra Wolfram etliche Schäden am Haus festgestellt worden seien die demnächst behoben werden müssten. K.M.

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