Buchen

Für einige Vereine existenzbedrohend

Archivartikel

Der „reelle“ Schach-Spielbetrieb in Deutschland ruht derzeit. Im Grunde ruht er seit März, weil seit dieser Zeit kaum Verbandsspiele ausgetragen wurden oder Turniere veranstaltet werden konnten. „Dies lag oft auch an der Umsetzung der geforderten Hygienekonzepte“, erklärt Karlheinz Eisenbeiser, Vorsitzender des Schachclubs Burghardt-Gymnasium Buchen. Dieser Verein trägt seine Oberliga-Heimspiele gewöhnlich im Eiermann-Saal im Hotel „Prinz Carl“ in Buchen aus. „Aber hier war das Hygienekonzept aufgrund der Beengtheit nicht umsetzbar“, erzählt Eisenbeiser.

Reelles Turnierschach ist in Corona-Zeiten auch nur sehr schwer vorstellbar: Zwei Personen sitzen sich in einem Abstand von unter Umständen weniger als einem Meter stundenlang gegenüber... Derzeit trainieren die BGB-Spieler eben auch online.

Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr war es im Sommer wieder möglich, den traditionellen Schachstammtisch im Café „Waldeck“ zu veranstalten. „Doch auch da kamen weniger Leute als sonst“, erinnert sich „Schach-Feuilletonist“ Karlheinz Eisenbeiser. Er sieht die Krise für einige Vereine als existenzbedrohend an, auch weil die Schulschach-AGs in Buchen, Adelsheim und Hardheim nicht mehr in der sonst gewohnten Regelmäßigkeit stattfinden konnten und damit der nötige Nachwuchs verloren geht. mf

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