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TSV Fortuna Götzingen Bei der Generalversammlung auf den Verlauf der zweiten Saison in der Spielgemeinschaft mit dem VfL Eberstadt sehr zufrieden zurückgeblickt

Es gibt „Licht und Schatten“ im Jugendbereich

Götzingen.Die gut frequentierte Generalversammlung des TSV Fortuna Götzingen im Sportheim eröffnete Erwin Holderbach mit Grüßen an Sportler und Trainer, Sponsoren und Mitglieder, Ehrenmitglieder und Gönner des Vereins sowie die Vertreter des Kooperationsvereins VfL Eberstadt.

In seiner Jahresbilanz verwies er darauf, dass man auf den Verlauf der zweiten Saison in der Spielgemeinschaft mit dem VfL Eberstadt sehr zufrieden zurückblicken und diesen positiv bewerten könne, dass aber auch ein „mit jeder Menge Aufwand für das Ehrenamt“ beladenes Jahr 2019 zu bewältigen war. Besonders hervor hob er dabei, dass man nach wie vor Mitstreiter für die Vereinsarbeit suche, insbesondere Betreuer für den Jugendbereich. Diesbezüglich appellierte er eindringlich an die Mitglieder um mehr Unterstützung. Weiter unterstrich er, dass gerade im Jugendbereich das sportliche Angebot nur Dank erfreulich positiv verlaufender Kooperation mit den Nachbarvereinen VfB Altheim, VfL Eberstadt, SV Schlierstadt und FSC Rinschheim aufrechterhalten werden könne. Er zollte diesen Vereinen großen Dank für die harmonische Zusammenarbeit und richtete Dankesworte nicht zuletzt auch an alle Trainer, Übungsleiter und Betreuer.

Weiter informierte Holderbach chronologisch und detail-liert über den Verlauf des Vereinsjahres mit Blick auf die gesellschaftlichen und kameradschaftlichen Aktivitäten. Der Bogen reichte dabei von der Strohballen-WM über den Kappenabend bis zu Sitzungen und Versammlungen verschiedenster Art im TSV-Sportheim.

Für den sportlichen Bereich informierte Martin Hornung bezüglich der Sparte Fußball. Hier vermerkte er positiv, dass dank der Kooperation mit Eberstadt in der Runde 2018/19 wieder eine zweite Mannschaft gemeldet werden konnte, die auch erfolgreich war. Besonders bemerkenswert sei, dass das Team in der Fairness-Tabelle den ersten Platz belegte. Man startete auch erfolgversprechend in die Runde 2019/20, konnte sich auch beim kürzlich ausgespielten Cup der Reservemannschaften gut behaupten. Recht gut startete die erste Mannschaft der SG mit dem Gewinn der Stadtmeisterschaft 2019. In der Kreisliga erspielte man sich den sechsten Rang. Eine überraschend tolle Serie spielte das Team bis jetzt in der neuen Verbandsrunde, belegt mit 42 Punkten und einem Punkt Rückstand derzeit Rang zwei. Die besten Torschützen sind dabei mit je zwölf Treffern Felix Holderbach und Alex Häfner. Man hoffe nun auf einen weiterhin so erfolgreichen Rundenverlauf.

Harmonische Kooperation

Für den Jugendbereich hatte Jürgen Rösch „Licht und Schatten“ zu vermelden. Während man mit den sportlichen Ergebnissen der Jugendteams durchaus zufrieden sein könne, und die Kooperation mit den Partnervereinen sehr harmonisch und problemlos klappe, mache die Personalsituation schon recht nachdenklich. Es bedürfe der Kooperation von mehreren Vereinen, um dem Nachwuchs in allen Jugendklassen den Spielbetrieb zu ermöglichen. Einzig bei den Bambinis könne der TSV allein die Aufgabe wahrnehmen, bei allen anderen seien die beteiligten Vereine – VfB Altheim, VfL Eberstadt, TSV Götzingen, FZC Rinschheim und SV Schlierstadt – auf SG-Lösungen angewiesen, was zwangsläufig mit erheblichem Aufwand verbunden sei. Dabei sei dann in F-, D- und C-Jugend der VfB Altheim federführend, in der B-Jugend der SV Schlierstadt, in der E- und A-Jugend der TSV Götzingen. Zu erwähnen sei zudem, dass die C- und die B-Jugend erfreulicherweise in der Landesliga aktiv sind und die B-Jugend jetzt sogar die Kreismeisterschaft erringen konnte.

Über das Geschehen der Sparte Turnen gab Renate Lorenz umfassend Aufschluss. Sie informierte über den Betrieb der regelmäßigen Turnstunden und auch die gesellschaftlichen Aktivitäten der drei Gruppierungen „Montags-Turnerinnen“, „Donnerstag-Turnerinnen“ sowie „Eltern-und-Kind-Turnen“. Über die sich derzeit auf die kameradschaftliche Ebene konzentrierende AH-Abteilung informierte Michael Aumüller. Verbunden mit Dank an alle beteiligten Helfer gab Martin Hornung Aufschluss über den erfolgreichen Verlauf der sechsten Strohballen-WM und verwies darauf, dass vorgesehen sei, möglichst in diesem Jahr das „Sonn-wendfeuer“ wieder zu beleben.

Einen zufriedenstellenden Kassenbericht präsentierte Erwin Hol-derbach der Versammlung. Er verband damit auch den Wirtschaftsbericht über den Sportheimbetrieb und verwies darauf, dass man die ganze Palette an Aufgaben und Herausforderungen nur Dank vielseitiger Unterstützung und bemerkenswertem ehrenamtlichem Engagement, vor allem im Jugendbereich, meistern könne. Holderbach verwies in diesem Zusammenhang auch auf das Problem der fehlenden Schiedsrichter. Da der TSV mit nur noch zwei aktiven Schiedsrichtern auch im Minus ist, appellierte er an Fußballfreunde, sich doch für dieses für den Spielbetrieb so wichtige Amt zu entscheiden. Die Kassenprüfer Willi Holderbach und Albert Künkel bescheinigten dem Kassenwart eine tadellose Geschäftsführung, daraufhin wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Für langjähriges Engagement im Dienste des TSV auf verschiedenen Ebenen zeichnete der Verein drei Mitglieder mit der Vereins-Ehrennadel in Silber aus – Grit Holderbach, Jonas Aumüller und Martin Hornung durften Ehrenzeichen, Urkunde und Präsent entgegennehmen. Ihnen allen galt Anerkennung und Dank sowie der Applaus der Ver-sammlung für ihren tatkräftigen Einsatz.

Vorstand gewählt

Zur Wahlleiterin für die anstehenden Neuwahlen wurde Daniela Gramlich berufen. Die Wahlen erbrachten bei ausnahmslos einstimmigen Voten folgendes Ergebnis: Vorsitzenden-Duo Erwin Holderbach und Martin Hornung; Schrift-führer Marco Mayer, stellvertretender Kassenwart Gert Schwarz, Jugendleiter Jürgen Rösch, stellvertretender Jugendleiter Bernd Heffner; Verantwortlicher für den Spielbetrieb und „Mann für alle Fälle“ Albert Egenberger, Frauenvertreterin Renate Lorenz, Kassenprüfer Willi Hol-derbach und Peter Holderbach, Beisitzer Christian Müller, Mike Rösch und Jonas Aumüller.

Grußworte des Bürgermeisters, der Stadt und des Ortschaftsrates entbot der Versammlung Ortsvorsteherin Daniela Gramlich eingangs ihrer Grußworte. Sie dankte dem Verein und den verantwortlichen Funktionären für ihren großen Einsatz und unterstrich die Bedeutung solchen Engagements und dieses Vereins für die Gesellschaft, das sei eine Bereicherung für die Dorfgemeinschaft. Solches Engagement im Interesse der Allgemeinheit mache eine Kommune zukunftsfähig und lebenswert, verdiene großen Res-pekt. Sie gratulierte den Geehrten und dem neu gewählten Vorstand, dem sie ein „immer gutes Gespür“ und dem Verein viel Erfolg und alles Gute wünschte. jm

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