Buchen

Zentraler Omnibusbahnhof Planungsleistungen wurden vergeben

Eisenbahnstraße besser nutzen

Buchen.Für die Nutzer des ÖPNV soll bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit erreicht werden. Die Westfrankenbahn baut bereits den Bahnhof Buchen um. Deshalb liegt nun der Fokus auf dem Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) und dem angrenzenden Areal Eisenbahnstraße. Auch beabsichtigt der ÖPNV Gelenkbusse einzusetzen, die einen größeren Platzbedarf zum Halten und Wenden beanspruchen. Zudem würden, das hob der technische Dezernent Hubert Kieser hervor, mehr Haltebuchten benötigt.

Für die Baumaßnahmen werden Fördermittel nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in Aussicht gestellt. Voraussetzung dafür ist eine Voranmeldung zur Aufnahme in dieses Programm, die wiederum einem Prüfverfahren unterliegt. Die Stadt Buchen hat auf der Grundlage einer Studie die Voranmeldung eingereicht und zwischenzeitlich einen positiven Bescheid vom Regierungspräsidium Karlsruhe erhalten.

Als nächster Schritt ist nun die Genehmigungsplanung im Zusammenhang mit dem Finanzierungsantrag zu erstellen. Die Verwaltung schlug für diese Planungsleistungen das Ingenieurbüro Dreikant aus Weikersheim vor, welches schon verschiedene Straßenbauprojekte für die Stadt Buchen erfolgreich ausgeführt habe, was vom Gremium einstimmig unterstützt wurde. Da noch keine konkreten Vorstellungen über den Endausbau des ZOB und der Eisenbahnstraße vorliegen, soll zunächst eine Variantenuntersuchung in Auftrag gegeben werden. Die soll dann im Gremium vorgestellt und für die favorisierte Variante die Genehmigungsplanung vervollständigt und der Förderantrag eingereicht werden.

In der Eisenbahnstraße, die Dauerparkplätze zur Entlastung des Musterplatzes bietet, soll laut Bürgermeister Roland Burger die Beleuchtung verbessert werden. Die Stadtwerke werden in Kürze neue Lampen aufstellen. Um das Areal künftig besser nutzen zu können, müsse auch das BAG-Gebäude weichen. Doch stehe man dort „ziemlich auf der Bremse“, so Burger, der „endlich Fortschritte sehen will“. Auf FN-Anfrage erklärte am Dienstag Uwe Schöttle, geschäftsführender Vorstand der BAG Franken, dass es derzeit noch keine konkreten Pläne gebe. Man wolle aber in den nächsten Wochen Gespräche mit der Stadt führen. borg

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