Buchen

Evangelische Christuskirche Rund 50 Menschen kamen zum Friedensgebet am Donnerstagabend

Ein Zeichen gegen Hass und Gewalt

Buchen.Rund 50 Menschen haben am Donnerstagabend in der Christuskirche an einem Friedensgebet teilgenommen. Dazu hatte die Evangelische Kirchengemeinde kurzfristig aus „aktuellem Anlass“ eingeladen. Wenn Schüsse fallen und Lkw absichtlich auf Menschen oder Autos gelenkt werden, „sollte das für uns ein Grund sein, Gott um Frieden zu bitten und für die Opfer zu beten“, sagte Pfarrerin Irmtraud Fischer.

Gemeindediakonin Johanna Moelter-Rein kritisierte, dass Synagogen nicht geschützt worden seien an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag. „Hass und Rechtsextremismus dürfen keinen Platz haben“, forderte sie und fragte: „Warum lässt Gott das zu?“ Sie betonte, dass Frieden nicht erkämpft werden könne, sondern gelebt werden müsse. Jeder Mensch sollte für Frieden eintreten. In der 20-minütigen Andacht beteten die Anwesenden für die Opfer von Hass und Gewalt und für Frieden im Land. Außerdem sangen sie Friedenslieder wie „Hevenu shalom alechem“ und „Dona nobis pacem“.

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