Buchen

Katholischer Frauenbund Buchen Am 11. und 12. Februar wird jeweils um 19.31 Uhr in der Stadthalle das „Stadthotel Buchen“ eröffnet

Ein Programm von Frauen für alle

Erstmals finden die Fastnachtsabende des katholischen Frauenbunds Buchen in der Stadthalle statt. Der Vorverkauf beginnt am Montag im Verkehrsbüro Buchen.

Buchen. Während die Buchener Kolpingfastnacht wegen der Sicherheitsauflagen im Wimpinasaal eine „Kreativpause“ einlegt, hat sich der katholische Frauenbund für eine Durchführung seiner zwei Fastnachtsabende in der Stadthalle entschieden. „Nach einem ersten Schock haben wir nach Alternativen gesucht. Die Buchener Fastnacht auszulagern, hätte wenig Sinn gemacht, also haben wir uns an die Stadthalle herangewagt“, sagte Brigitte Röckel gegenüber den FN. Die Größe von Halle und Bühne sowie das finanzielle Risiko hätten die Verantwortlichen nicht abgeschreckt. Bisher hat man sich die Kosten für die technische Anlage mit der Kolpingfamilie geteilt. Außerdem gehen rund 50 Prozent von dem, was sonst erwirtschaftet wurde, nun allein für die Hallenmiete drauf. Trotzdem hätten sich alle Gremien hinter die Veranstaltung gestellt.

Stets steht die Fastnacht beim Frauenbund unter einem speziellen Thema. So erlebten die Besucher im letzten Jahr im Wimpinasaal eine Fastnachtsrundreise mit schillerndem Programm unter dem Motto „Mit den Frauen um die Welt – ich bin dann mal weg“. Diesmal wird das „Stadthotel Buchen“ in der Stadthalle neu eröffnet. Schließlich war der Frauenbund mit seiner Fastnacht heimatlos – und „wer heimatlos ist, geht ins Hotel“, erklärte Eva Strein. Wichtig ist beiden, dass es sich zwar um ein Programm von Frauen handelt, dies sich aber an alle richtet.

„Die Halle wird abgetrennt und wir verfügen über 228 Plätze je Veranstaltung“, macht Eva Strein deutlich. Rund 20 Frauen sind auf der Bühne aktiv, noch einmal soviel arbeiten im Hintergrund mit. Insgesamt wurde ein rund dreieinhalbstündiges Programm erstellt, das wieder einige Höhepunkte in Sachen Musik und Tanz verspricht. „Wir können auf viele musikalische Talente zurückgreifen“, freut sich Brigitte Röckel. Ein Problem habe zunächst die Tiefe der Bühne, die nicht ausgefüllt werden könne, bereitet. Deshalb werde nur die Vorbühne genutzt und für die Gestaltung gebe es „jede Menge tolle Ideen“.

Die Wunsch, künftig die Fastnachtsabende wieder im Wimpinasaal veranstalten zu können, ist bei Brigitte Röckel und Eva Strein groß – die Hoffnung aber eher gering. Schließlich muss ja eine gewisse Anzahl von Menschen die Abende besuchen können, sonst rechnet es sich einfach nicht. Und sollte der Wimpinasaal tatsächlich auch im nächsten Jahr nicht ausreichend genutzt werden können, wird auch die Kolpingfastnacht nach einer neuen Bleibe suchen müssen.

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