Buchen

Ortschaftsrat Oberneudorf Verkehrsinsel soll Skulptur erhalten

Eibenbepflanzung soll das Friedhofsbild aufwerten

Oberneudorf.Zur jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats begrüßte Ortsvorsteher Roland Ohnhäuser die Mitglieder des Gremiums sowie die Zuhörer. Eingangs befasste sich der Rat mit der Bepflanzung zwischen den Gräbern auf dem Friedhof. Nach Rücksprache mit Stadtgärtner Norbert Schurz, stellte Ohnhäuser mögliche Optionen zur Bepflanzung zwischen den Grabreihen anhand von Bildern vor. In der Diskussion wägten die Ortschaftsräte die Eigenschaften und Vorteile der möglichen Strauchpflanzenarten ab.

Besondere Berücksichtigung sollten nach Meinung des Ortsvorstehers der Grad des Pflegeaufwands, die Pflanzbedingungen und die ökologischen Bedingungen erfahren. Nach weiterer Argumentation und Nachfragen, wie sich die einzelnen Pflanzenarten beispielsweise bei lang andauernder Trockenheit verhalten würden, stimmte der Ortschaftsrat der Empfehlung des Stadtgärtners einstimmig zu, das Friedhofsbild durch eine Eibenbepflanzung aufzuwerten.

Bezug auf das Dorfleben

Danach erläuterte Ortsvorsteher Ohnhäuser das Vorhaben des Heimatvereins, eine Skulptur auf der Verkehrsinsel zwischen Rathaus und Kirche zu errichten. Bereits vor geraumer Zeit sei von Bürgern der Wunsch geäußert worden, im Bereich der Verkehrsinsel ein Objekt mit Bezug zum Dorfleben zu installieren. In der Folge hat sich dann der Heimatverein Oberneudorf der Sache angenommen und aus drei vorgelegten Entwürfen den überarbeiteten Entwurf von Balázs Némethy ausgewählt. In der Versammlung des Vereins am 20. September stimmten die Mitglieder schließlich dem vorgestellten Entwurf zu. Die zu erwartenden Kosten in Höhe von maximal 10 000 Euro werden vollumfänglich durch den Heimatverein getragen, wofür sich Ortsvorsteher Roland Ohnhäuser im Namen des Ortschaftsrates bedankte.

Weiter fasste Ohnhäuser die in der vorangegangenen Sitzung am 24. Juni beschlossenen Maßnahmen zusammen und berichtete über den aktuellen Sachstand. Diese seien inzwischen teilweise abgearbeitet worden. So sei das Buswartehäuschen ebenso wie der Vorraum des Tankraumes im Dorfgemeinschaftshaus neu gestrichen worden. Ebenfalls seien nach Information des Ortsvorstehers dort elektrische Installationen ausgeführt worden. Eine noch verbleibende Maßnahme sei die Sanierung des Tankraumbodens im Dorfgemeinschaftshaus. Abweichend von der geplanten Belegung mit Fliesen werde in Kürze in Eigenleistung eine Kunststoffbeschichtung fachmännisch aufgebracht. Die hierzu erforderlichen Materialien seien bereits geliefert und die Kosten vom Ortsteilbudget übernommen worden.

Das Pflaster für die Wege im Friedhof werde voraussichtlich noch Mitte Oktober geliefert. Somit könne man die im Friedhof anfallenden Arbeiten zeitnah beginnen und diese zügig ausführen. Denkbar seien bedarfsorientierte und wetterabhängige Arbeitseinsätze, welche rechtzeitig angekündigt werden sollen.

Des Weiteren umfasste der Sitzungsplan den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Köhlerstraße. Ortsvorsteher Ohnhäuser stellte das Bauvorhaben umfassend vor und bezog Stellung. Gegen das Bauvorhaben bestanden seitens der Ortschaftsräte keine Einwände, so dass dem Bauantrag einvernehmlich zugestimmt wurde.

Zum Thema