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Sammeln alter Heddemer Sterbebilder Heimatverein Hettingen benötigt Unterstützung

Der Familiengeschichte auf der Spur

Archivartikel

Hettingen.Angeregt durch die Aktion des Altheimer Heimatvereins versucht nun auch der Heimatverein Hettingen eine Großzügige Sammelaktion alter und neuer Heddemer Sterbebilder verstorbener Mitbürger auf die Beine zu stellen.

Angesprochen sind alle Heddemer Mitbürger und auch die, die außerhalb wohnen und eine familiäre Verbindung nach Hettingen haben. „Unterstützt den Heimatverein bei dieser bisher einmaligen Aktion in unserem Ort. Durchsucht alte Xangbücher und Magnifikats, alte Gotteslobe der Großeltern der Urgroßeltern. Sie liegen im Speicher oder auch im Keller, abgelegt in Kartons und warten nur darauf endlich mal wieder ans Licht gebracht zu werden. Es werden wahrscheinlich Bilder dabei sein von Familien die es in Hettingen gar nicht mehr gibt, die es aber verdienen, der Nachwelt erhalten zu bleiben. Vielen Heddemer kann durchaus so auch wieder die alte Familiengeschichte in Wort und Bild vorgelegt werden“, so der Heimatverein.

An der Herbstfeier der Heddemer Senioren am 3. November im Lindensaal besteht die Möglichkeit, die Bilder mitzubringen. Sie werden dann vorab eingescannt, können aber auch dem Heimatverein überlassen werden.

Die Bilder sollten in einem namentlich beschrifteten Umschlag zur Veranstaltung mitgebracht werden. Natürlich können sie auch beim ersten Vorsitzenden Gundolf Scheuermann in der Talgasse 14 schon bis dahin abgegeben werden. Bei der Herbstfeier kann dann eventuell schon ein erste Fazit gezogen werden und Fragen zur weiteren Behandlung der Sammlung besprochen werden.

Dem Heimatverein schwebt eine Veröffentlichung als Band und natürlich auch auf seiner Homepage vor. Spannend kann es werden, wenn so viele wie möglich zusammenkommen. Der Vorsitzende Gundolf Scheuermann kann sich jetzt schon vorstellen, dass diese einmalige Aktion wieder dazu beiträgt, die Heddemer Geschichte weiterhin aufzuarbeiten. Auch können der heutigen Bevölkerung wertvolle Bilder aus über 120 Jahren seiner Vorfahren wieder in Erinnerung gerufen werden. Einem Paukenschlag gleich für die Gemeinde Hettingen könne es werden, wenn einmal in naher Zukunft eine Zusammenstellung vorliege und sie dann auch in jedem Haushalt zur Besichtigung zugänglich sei. KSC

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