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Fastnachtsgesellschaft „Getzemer Narre“ Kirschbaum anlässlich des 66-jährigen Bestehens gepflanzt

Dank für die vielfältige Unterstützung

Die Stiftung beziehungsweise Pflanzung eines Kirschbaumes war eine der anlässlich ihres 66-jährigen Bestehens anvisierten Aktivitäten der Fastnachtsgesellschaft „Getzemer Narre“.

Götzingen. Mit dieser ganz speziellen Jubiläums-Aktion will die Fastnachtsgesellschaft einerseits ihrer Gefolgschaft und auch der Gemeinde Danke für alle Unterstützung sagen und gleichzeitig ein kleines Ge-schenk machen, andererseits aber auch eine bleibende Erinnerung an dieses Vereinsjubiläum der sechs mal elf Jahre FG-Historie installieren.

Große Bedeutung

Die Kirsche, konkret die Herzkirsche, hat(te) für Götzingen eine große Bedeutung, und so ist es wohl gut begründet, dass die Gemeinde seit der Gründung der Fastnachtsgesellschaft im Jahre 1954 während der Fastnachtskampagnen „Herzkerschehausen“ nennt. Außerdem gilt die „Herzkersche“ auch als unverwechselbares Logo der FG „Getzemer Narre“. Von jeher war Götzin-gen im weiten Umkreis als „Kirschendorf des Baulandes“ bekannt, begründet in der Vielzahl der ehemals auf der Gemarkung vorhandenen Kirschbäume.

Der Kirschbaum bereitet den Menschen alljährlich ja gleich zweimal Freude. Zunächst einmal ist ein Frühlingsspaziergang während der Kirschblüte beeindruckend, wenn die große leuchtend weiße Baumkugel sich beim Näherkommen in kleine Blütenbällchen und dann in Tausende kleine von Bienen umschwärmten Blüten auflöst. Und dann natürlich zur Erntezeit mit den süßen aromatischen Früchten – und speziell den dunkelroten fruchtigen Herzkirschen, die übrigens direkt vom Baum am allerbesten schmecken.

Im kleinen Kreis

Der FG-Jubiläumsbaum, selbstredend eine Herzkirsche (Prunus avium), wurde an exponierter Stelle eingepflanzt – im Gewann „Höhnehaus“ direkt bei einem Bildstock/Gedenkkreuz, ein Ort mit Bank, der zum Verweilen und Besinnen einlädt. Von dem Standort aus bietet sich dem Betrachter ein beeindruckender Blick über das Dorf. Die Pflanzaktion, die jetzt zeitlich nicht länger verschoben werden konnte, erfolgte aufgrund der bestehenden Umstände ohne Einbezug der Öffentlichkeit, nur im engsten Vorstandskreis unter Teilnahme von Ortsvorsteherin Daniela Gramlich und ihres Stellvertreters Jürgen Türschel. jm

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