Buchen

Neue Spielzeit der Badischen Landesbühne „Die zweite Frau“ am Dienstag, 29. September, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Buchen

Bissige Abrechnung zum Auftakt

Buchen.Die Badische Landesbühne zeigt am Dienstag, 29. September, um 19.30 Uhr in der Stadthalle in Buchen die erste Vorstellung der neuen Spielzeit: „Die zweite Frau“ von Nino Haratischwili.

Leben versäumt

Laura ist schön, reich, todkrank und voller Wut über ihr verpfuschtes Leben: In der Rolle der liebenden Ehefrau und fürsorglichen Mutter sind ihre eigenen Bedürfnisse auf der Strecke geblieben. Die Haushaltshilfe Lena soll ihren Platz einnehmen, sie ersetzen und das Leben nachholen, das sie versäumt hat: die Rache an ihrem narzisstischen Ehemann und die Erziehung der hasserfüllten Tochter zu einer selbstbewussten Frau.

Das Stück ist eine bissige Abrechnung mit dem alten Europa, mit Selbsttäuschungen und weiblichen Rollenbildern: eine rabenschwarze Tragikomödie der Erfolgsautorin Nino Haratischwili.

Haratischwili wurde 1983 in Georgien geboren und lebt heute in Hamburg. Nach dem Studium der Filmregie in Tiflis studierte sie von 2003 bis 2007 Regie an der Theaterakademie Hamburg. 2008 gewann sie mit Liv Stein einen der beiden Autorenpreise des Heidelberger Stückemarktes. Ihre Romane „Das achte Leben (Für Brilka)“ und „Die Katze und der General“ wurden mit mehreren renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet. 2019 erhielt Haratischwili für ihr Gesamtwerk den Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg. In der Spielzeit 2009/10 inszenierte sie an der Badischen Landesbühne ihr Stück „Le petit maître“. Mit „Die zweite Frau“ steht nun zum zweiten Mal ein Stück dieser eindrucksvollen Autorin auf dem BLB-Spielplan. Mit: Nadine Pape, Cornelia Schönwald, Sina Weiß, Inszenierung: Evelyn Nagel, Ausstattung: Franziska Smolarek

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der gültigen Corona-Hygienevorschriften statt. Auf eine Einführung in die Produktion, auf eine Pause, auf die Garderobe sowie auf Bewirtung muss deswegen verzichtet werden. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes bis zum Erreichen des Sitzplatzes sowie beim Verlassen des Saales ist Pflicht, die vorgeschriebene Abstandsregelung von 1,50 Meter soll eingehalten werden. Saalöffnung ist eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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