Buchen

Marktstraße in Buchen Mit dem ersten Bauabschnitt zwischen Wilhelmstraße und Judengässlein wurde begonnen / Hausanschlüsse werden erneuert

Auch auf die Eigentümer kommen Kosten zu

Buchen.Die Sanierung der Marktstraße hat am Montag begonnen, seit Mittwoch rollt der Bagger. Vier Bauabschnitte sind geplant: beginnend von der Wilhelmstraße bis zum Judengässlein, dann weiter bis zur Manggasse, von dort zur Buchhandlung Volk und abschließend der Bereich vor dem „Riesen“ und dem Schuhhaus Farrenkopf.

Die einzelnen Bauabschnitte werden nacheinander bearbeitet, so dass immer nur in einem Bauabschnitt mit Behinderungen zu rechnen ist. In den jeweiligen Bereichen wird das Klinkerpflaster einschließlich des Unterbaus (altes Betonbett) komplett ausgebaut. Um die Zugänglichkeit zu den Geschäften auch während der Arbeiten zu gewährleisten, werden beidseitig entlang der Häuserfront provisorische Schotterwege angelegt und mit Gummimatten bedeckt.

Stadtwerke werden aktiv

Im gleichen Arbeitsgang werden die Gas- und Wasserleitungen der Stadtwerke Buchen und der öffentliche Kanal der Stadt Buchen neu verlegt. Die Arbeiten einschließlich der neuen Pflasterung sollen bis Ende des Jahres beendet sein. Allerdings sind die Materiallieferungen und der Personaleinsatz aufgrund der Corona-Pandemie nicht sicher planbar. Auswirkungen auf den Bauablauf sind nicht auszuschließen.

Im Rahmen der Sanierung der dortigen Gas- und Wasserversorgungsleitungen werden die Stadtwerke Buchen gleichzeitig alle vorhanden Hausanschlüsse erneuern, um möglichen zukünftigen Schäden vorzubeugen. Die dabei entstehenden Kosten für alle Grab- und Rohrverlegearbeiten bis zum Hauptabsperrhahn übernehmen die Stadtwerke Buchen.

Die Kosten für die Neuanbindung zwischen vorhandener Hausinstallation und der neuen Hausanschlussleitung sowie Rekultivierung beziehungsweise Oberflächenherstellung im Grabenbereich, gehen zu Lasten des jeweiligen Hauseigentümers. Des Weiteren müssen die Hauseigentümer Sorge und Kosten dafür tragen, dass der Potentialausgleich durch Erdung nach Abschluss der Hausanschlusserneuerung weiterhin sichergestellt ist und durch ein eingetragenes Elektroinstallationsunternehmen geprüft wird. Die bisher gängige Praxis zur Benutzung von Trinkwasser- oder Gasleitunghausanschlussleitungen als Bezugserder, sei nach Austausch des alten Hausanschlusses gegen neues, nicht leitendes Material, nicht mehr gegeben. Darüber hinaus sei diese Art der Sicherung von elektrischen Versorgungsanlagen nicht mehr zulässig. Im Bedarfsfall ist ein ausreichend bemessenes Erdungsband in den Rohrgraben mit einzubringen.

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