Buchen

Ortschaftsrat tagte Zwei WLan-Hotspots werden eingerichtet / Abstrichstelle bleibt bis Ende September aktiv / Kindergartenbedarfsplanung 2020/21 war Thema

Am Friedhof in Waldhausen besteht „Verbesserungspotential“

Archivartikel

Waldhausen.Unter reger Beteiligung der Bürger fand eine öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates Waldhausen im Vereinsheim des SV Waldhausen statt.

Ein Antrag auf Umbau eines Wohnhauses in der Römerstraße wird mit Zustimmung an den Gemeinderat Buchen weitergeleitet. Im Tagesordnungspunkt Friedhofsangelegenheiten informierte Ortsvorsteher Alexander Leix über die aktuelle Belegung der Urnenfelder. Hier biete sich bei relativ geringem Aufwand die Möglichkeit, abgelaufene Gräber in die vorhandene Struktur einzubinden, was einstimmig befürwortet wurde. Ähnlich wie in vielen anderen Ortschaften soll auch auf dem Friedhof in Waldhausen ein Container zur Abfallentsorgung aufgestellt werden.

Obwohl noch nicht alle Details geregelt sind, sprach sich der Ortschaftsrat für die Unterstützung des Glasfaserausbaus aus. Leix wird Gespräche mit Grundstückseigentümern im Baugebiet Haag/Spitzäcker aufnehmen, mit dem Ziel, bis zu fünf neue Bauplätze relativ rasch für Interessenten anbieten zu können.

Laut der Kassenärztlichen Vereinigung bleibt die Corona-Abstrichstelle an der Sporthalle noch bis Ende September aktiv, für den gleichen Zeitraum ist die Fieberambulanz in der Sporthalle auf Stand-by gesetzt.

Anschließend informierte Leix über die Kindergartenbedarfsplanung der Jahre 2020/21 in der Stadt Buchen und insbesondere im Kindergarten St. Michael in Waldhausen. Hier sind aktuell alle Plätze belegt, und es gibt sowohl im U3- als auch im Ü3-Bereich Wartelisten.

Die gemeinsame Aktion zur Anschaffung eines öffentlich zugänglichen Defibrillators ist auf der Zielgeraden – die Übergabe der Spendengelder soll am Donnerstag, 6. August, am Dorfplatz erfolgen.

Unter Punkt „Verschiedenes“ wurde auch die unbefriedigende Parksituation im Kirche/Caritas-Altenheim angesprochen, die sich aufgrund des geänderten Parkverbots in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen noch verschärfen wird. Es wird geprüft, ob auch in Waldhausen die Aufstellung eines Regio-Automaten sinnvoll und machbar ist.

Für die anstehende Friedhofsbegehung regten die Räte an, sich insbesondere die Situation im Eingangsbereich und an der Wasserentnahmestelle anzuschauen, denn hier böte sich einiges an Verbesserungspotential.

Unzufriedenstellende Situation

In der „Frageviertelstunde“ der Bevölkerung spielte zunächst auch der Friedhof eine Rolle. Grund war die unzufriedenstellende Situation für Benutzer von Rollatoren oder Rollstühlen, da der Gehweg zum Friedhof an der Treppe abrupt endet, und man von da bis zur Leichenhalle auf die Fahrstraße ausweichen müsse. Es wurden hier mögliche Lösungsvorschläge aufgezeigt. Ebenfalls wurde angeregt, im Bereich Friedhof eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf 30 km/h bei der nächsten Verkehrsschau anzusprechen.

Die Ortschaftsverwaltung wird einen Termin mit den Vereinsvorständen zur Neugestaltung des Maibaums mit den Vereinswappen anberaumen. Wegen der Verbesserung der Oberfläche der Straße vom Feldkreuz Egenberger Richtung Glashof soll demnächst ein Termin vor Ort stattfinden.

Im Zuge der Fertigstellung der Hütte am Dorfplatz wird geprüft, wo ein Informationskasten der Ortschaftsverwaltung aufgestellt werden kann, gleiches gilt für den Aufbau eines „offenen Bücher-Regals“.

Die Firma Egenberger IT-Solutions wird den zugesagten kostenlosen WLan-Hotspot dort einrichten. Für den zweiten Hotspot im Bereich der Sportanlagen ist eine Bohrung an der Sporthalle nötig.

Alle benötigten Telekommunikationsgeräte, so Volker Egenberger, liegen bereit. Er informierte ferner über die Einrichtung mehrerer Ladestellen für E-Autos auf seinem Firmengelände oder benachbarten Grundstücken. woli

Zum Thema