Buchen

Ortschaftsrat Oberneudorf Kriegerdenkmal und Bildstock erhalten keine neue Bepflanzung

Alte Kastanienbäume bleiben vorerst erhalten

Oberneudorf. In der jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Ortschaftsrat Oberneudorf unter anderem mit dem Thema „Neupflanzungen im Bereich des Friedhofs“. Wiederholt wurde von Bürgern, aber auch von Mitgliedern des Gremiums auf den unansehnlichen Zustand der niedrigen Hecken entlang der Grabreihen hingewiesen. Im Zuge der in Kürze erfolgenden Wegsanierung soll die bestehende Bepflanzung nun durch niedrige Thuja-Hecken ersetzt werden.

Auswirkungen des Sommers

Auch die Bepflanzung in der Dorfmitte im Bereich Rathaus/Kirche wurde thematisiert. Nach der im vergangenen Jahr durchgeführten gelungenen Sanierung der Straßendecke soll die Maßnahme abgerundet werden, in dem die beiden alten Kastanienbäume entfernt werden. Diese sind zwar bereits teilweise geschädigt, sollen aber nach Meinung der Verwaltung vorerst erhalten bleiben. Man wolle vor einer endgültigen Entscheidung die weitere Entwicklung abwarten, hieß es aus dem Gremium. Tatsächlich bereits vertrocknet – wohl aufgrund des vergangenen Sommers – ist eines der beiden Bäumchen, die das Kriegerdenkmal und den Bildstock in der Dorfmitte flankieren. Die Mitglieder des Gremiums sind sich einig, dass das Bäumchen entfernt werden soll, sofern es sich nicht mehr erholt. An eine erneute Bepflanzung aus Symmetriegründen ist nicht gedacht. In Bezug auf Pflegemaßnahmen am Biotop B wurde beschlossen, die erforderlichen Holzentnahmen bei passender Witterung durchzuführen. Dies wird in Absprache mit dem Revierförster erfolgen.

WLAN-Hotspots festgelegt

Schließlich war die Festlegung des WLAN-Hotspots Thema dieser Sitzung. Der Ortschaftsrat legte einstimmig den Bereich Rathaus/Schule als Standort dafür fest. Anschließend informierte Ortsvorsteher Roland Ohnhäuser das Gremium darüber, dass auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien durch das Unternehmen „Energie + Umwelt“ eingerichtet werden sollen.

In seiner Funktion als Vorstand der Jagdgenossen gab Ortschaftsrat Karl-Heinz Hemberger einen kurzen Sachstandsbericht über durchgeführte Maßnahmen zur Instandhaltung der Feldwege. Ein besonderes Augenmerk galt einem verstopften Durchlass, der die Überspülung eines Feldwegs zur Folge hatte. Als Ärgernis wurde das Abstellen von Autos im Einmündungsbereich der Köhler- in die Wendelin-Scheuermann-Straße bezeichnet. Der Bereich sei wegen der angrenzenden Bepflanzung ohnehin sehr unübersichtlich. Ebenfalls als störend wurden manche der an Laternenmasten befestigten Werbetafeln bezeichnet, da diese das Sichtfeld insbesondere von Traktorfahrern erheblich einschränken und somit eine Gefahrenquelle darstellen.