Buchen

Am „Kleinen Roth“ Platz für Spielgeräte geschaffen

30 Bäume müssen dem Waldkindergarten weichen

Archivartikel

Buchen.Die Forstarbeiter der Stadt Buchen haben am Dienstag die restlichen Bäume am „Kleinen Roth“, oberhalb des Waldkindergartens gefällt. Da viele dieser Bäume nah am Pfadfinderheim oder Waldkindergarten standen, mussten Revierförster Bernhard Linsler und seine Mitarbeiter besonders vorsichtig vorgehen.

So brachte an diesen Bäumen ein Forstarbeiter ein Drahtseil an, das von einem Schlepper unter Spannung gehalten wurde. Dann wurden die Sägeschnitte gesetzt. Der Schlepper zog den jeweiligen Baum anschließend weg von den Gebäuden, so dass dieser im Wald zu Boden krachte. Nach den Worten von Linsler musste man insgesamt 30 Bäume fällen, um die Vorschriften wegen der Einrichtung der zweiten Gruppe des Waldkindergartens zu erfüllen.

Einfluss der Behörden

Die zuständigen Behörden machten die Nutzungsgenehmigung für die Kindergartengruppe davon abhängig, dass die Container des Waldkindergartens nicht durch möglicherweise umstürzende Bäume gefährdet werden könnten. Deshalb entschied man sich, den Hochwald zwischen Kindergarten und Waldweg zu fällen. Auf der freien Fläche will die Stadt Buchen Spielgeräte aufstellen lassen, voraussichtlich im nächsten Frühjahr.

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