Buchen

Baugebiet „Marienhöhe“ Gemeinderat vergab Aufträge an das Planungsbüro IFK Ingenieure

191 Anmeldungen liegen bereits vor

Archivartikel

Buchen.Über die stolze Zahl von 191 Anmeldungen für das Baugebiet „Marienhöhe“ freute sich Bürgermeister Roland Burger bei der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag. Die Flächen des rund 33 Hektar großen Gebiets seien zu rund 70 Prozent in öffentlicher Hand. Insgesamt sollen etwa 180 Bauplätze in einem ersten Realisierungsabschnitt entstehen. 2020 soll mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden.

Derzeit erstellt die Stadt Buchen den Bebauungsplan für das Gebiet. Parallel dazu wurde nun eine Baulandumlegung zur Neugliederung der Grundstücke beschlossen, was einstimmig erfolgte. Ebenso fand die Übertragung des Umlegungsverfahrens auf den Fachdienst Vermessung des Landratsamtes Zustimmung beim kompletten Gremium. Hier entstehen Kosten auf der Grundlage des amtlichen Gebührenverzeichnisses von rund 210 000 Euro.

Die Planungsleistungen für den Straßenbau – es wird mit Kosten von rund 150 000 Euro gerechnet – sollen in dem in nördlicher Stadtrandlage befindlichen Wohngebiet vom Planungsbüro IFK Ingenieure aus Mosbach übernommen werden, wofür sich das Gremium einstimmig aussprach. Ebenso verhielt es sich bei den Planungsleistungen Ingenieurbauwerke (Schmutz- und Regenwasserkanalisation, Regenrückhaltebecken), für die Kosten von rund 195 000 Euro anfallen.

Das Planungsbüro IFK Ingenieure aus Mosbach mit 20 Mitarbeitern ist schwerpunktmäßig in den Bereichen Kommunalplanung, Tiefbau und Städtebau tätig und habe seine Leistungsfähigkeit auch im Baugebiet „Bremmwiese“ in Buchen bewiesen, unterstrich der Technische Dezernent Hubert Kieser. Klemens Gramlich sprach sich dafür aus, die Verkehrsanbindung an Hainstadt frühzeitig in die Überlegungen mit einzubeziehen. Felix Pflüger erinnerte an Radwege und eine Buswendeplatte, da das Wohngebiet vom Zentrum ein gutes Stück entfernt sei. Laut Bürgermeister Roland Burger müsse die „Marienhöhe“ selbstverständlich ans Busnetz angeschlossen werden. borg

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