Buchen

In Buchen Stadtverwaltung will bestehende Anlagen renovieren und teilweise sogar ausbauen

170 000 Euro für die Spielplätze

Archivartikel

Vier Spielplätze in Buchen werden in den kommenden Monaten auf Vordermann gebracht. Dafür investiert die Stadt viel Geld.

Buchen. Die Stadt Buchen ertüchtigt in den nächsten Monaten vier Spielplätze in der Kernstadt. Dafür investiert sie bis zu 170 000 Euro, mögliche Zuschüsse noch nicht berücksichtig. Die Spielplätze in der Hainsterbach und in der Herderstraße sind schon fertiggestellt.

Neben der „alla-hopp!“-Anlage verfügt die Stadt Buchen in der Kernstadt über vier zentrale Spielplätze: in der Hainsterbach beim Siedlerheim, in der Dekan-Blatz-Straße neben dem Friedhof, in der Herderstraße in der Nähe des Stadions und „Am Nahholz“. Derzeit ist die Stadt dabei, diese Plätze zu renovieren und teilweise mit neuen Spielgeräten auszustatten. Am Freitagvormittag präsentierten Bürgermeister Roland Burger, Beigeordneter Benjamin Laber und Baudezernent Hubert Kieser das Konzept und die beiden fertiggestellten Spielplätze.

Wie Laber erläuterte, habe man auf dem Spielplatz in der Hainsterbach neue Geräte aufgestellt, die für Kinder im Alter von unter drei Jahren geeignet sind. Dort befinden sich unter anderem eine neue Schaukel, ein Spieltier, ein kleiner Sandkasten und ein Klettergerüst. Die Stadt hat dafür rund 4000 Euro ausgegeben.

Bolzplatz für die Älteren

Für den Spielplatz in der Herderstraße investierte die Stadt rund 11 000 Euro. Dort wurde unter anderem die Seilbahn erneuert. Auch dort finden Eltern für ihre Kinder im Alter von unter drei Jahren eine geeignete Schaukel und andere Spielgeräte vor. Der danebenliegende Bolzplatz kann auch von älteren Kindern genutzt werden. Wegen der Corona-Maßnahmen ist dieser aber zurzeit gesperrt.

Abhängig von Zuschüssen

Die Spielplätze in der Dekan-Blatz-Straße und „Am Nahholz“ will die Stadt zu Mehrgenerationenspielplätzen ausbauen. Denn solche Baumaßnahmen können durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) mit bis zu 50 Prozent gefördert werden. So soll der Spielplatz neben dem Friedhof neben Geräten für Kinder auch einen Cross-Trainer, ein Hang-Sofa und ein Tretboot erhalten, die auch von Erwachsenen genutzt werden können. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass beide Spielplätze jeweils rund 80 000 Euro kosten werden. Sollte man keinen Landeszuschuss erhalten, würde man die Plätze weniger aufwendig und damit kostengünstiger gestalten. Der Spielplatz neben dem Friedhof soll im Jahr 2021, der „Am Nahholz“ im Jahr 2022 umgestaltet werden. Sobald eine Entscheidung über die Bezuschussung vorliegt, wird man den Gemeinderat über die Baumaßnahmen entscheiden lassen.

Viele Spielgeräte im Stadtgebiet

Bürgermeister Roland Burger wies darauf hin, dass die Kernstadt im öffentlichen Raum über viele Spielgeräte verfüge, zum Beispiel auf dem Joseph-Martin-Kraus-Platz und auch zwischen Rathaus und Kirche. Auch entlang des sogenannten „Grünen Bands“ an der Morre stehen immer wieder Spielgeräte. Außerdem könnten Kinder und Jugendliche die Spielgeräte an der Meister-Eckart-Schule und an der Karl-Trunzer-Schule nutzen. Darüber hinaus verfügt die Stadt über öffentlich zugängliche Bolz- und Ballspielplätze.

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