Buchen

Impulsprogramm der Landesregierung Förderung für den Ausbau von Begegnungsorten

12 600 Euro für Mehrgenerationenhaus

Archivartikel

Buchen.Mehrgenerationenhäuser bieten nicht nur einen Platz zum Wohnen, sondern fördern das generationenübergreifende Miteinander und Engagement. Dort können sich Jung und Alt begegnen, voneinander lernen und die Gemeinschaft vor Ort beleben. Mit insgesamt rund 800 000 Euro unterstützt das Land in einer ersten Förderrunde 22 Projekte beim Auf- und Ausbau von Mehrgenerationenhäusern in ganz Baden-Württemberg.

Die Stadt Buchen erhält für den Ausbau des Mehrgenerationenhauses in der Hollergasse 12 600 Euro. Mit dem Geld sollen eine Taschengeldbörse, ein Gartenprojekt, eine Suche-Biete-Plattform, eine Angebots-Expertenkartei und Tausch-Aktionen geschaffen werden. Neben solchen Möglichkeiten der analogen Vernetzung sollen aber auch Information, Schulung und Unterstützung im Umgang mit der digitalen Welt gefördert werden.

Die Förderung der Mehrgenerationenhäuser ist Teil des Impulsprogrammes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das die Landesregierung ressortübergreifend im März beschlossen hat.

„Mehrgenerationenhäuser sind wertvolle Begegnungsorte. Sie stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Auch für Menschen mit wenigen Sozialkontakten können diese einen Platz für gemeinsame Begegnungen und Aktivitäten bieten“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha anlässlich der Bekanntgabe der Projekte am Montag in Stuttgart.

„Mehrgenerationenhäuser wirken damit auch der Vereinsamung in der Gesellschaft entgegen. Sie sind Ausdruck einer vielfältigen Gesellschaft, die aufeinander achtgibt und zusammenhält“.

Das Land Baden-Württemberg fördert sowohl den Ausbau von Mehrgenerationenhäusern als auch die Entwicklung neuer Kommunikationsformate, die dazu beitragen, gegenseitige alltagspraktische Hilfeleistungen zu ermöglichen.

Unterstützt wird das Land dabei von der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser. Der Verein ist ein Zusammenschluss baden-württembergischer Mehrgenerationenhäuser aus dem Bundesprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Darunter sind beispielsweise Mütterzentren, Jugendtreffs, Bildungsstätten, Seniorenheime, Bürgerhäuser sowie Kinder- und Familienzentren.

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