Boxberg

Leserbrief Zu „Biber stellen Ernährung um“ (FN, 12.11.)

Zerstörung der Kulturlandschaft

Archivartikel

Welch ein Öko-, Bio- oder sonstiger Umweltfürst kam auf die Idee, Biber in unserem Umpfertal anzusiedeln, Tiere die keine Feinde haben und sich hemmungslos vermehren? Sie zerstören unsere Kulturlandschaft wie Wiesen, Gärten und Grundstücke mit Obstbäumen. Ich besitze ein solches mit edlen Obstbäumen, die ich gepflanzt und gehegt habe, und dabei gute Ernteerträge hatte. Jetzt sind meine Bäume durch den Biber gefährdet, da er die Bäume annagt und sie zu Fall bringt. Außerdem staut er durch seine Bauten die Umpfer auf, so dass sie über die Ufer tritt und unser Land überschwemmt, das dann zu einer Kloake wird durch die gefällten Bäume.

Bald werde ich meine Wiese nicht mehr betreten können, wenn sie geflutet und versumpft sein wird. Wer kommt für die Schäden auf, für den Wertverlust? Was ist Eigentum noch Wert?

Sollte ich einem Biber etwas zuleide tun oder unsere Umpfer wieder zu einem klaren Bach machen, wo Wasseramsel und andere Tiere heimisch waren und Rehe das klare Wasser tranken, muss ich mit schweren Strafen rechnen und werde zu einem Verbrecher. Denn alles ist per Gesetz geregelt! Gehen wir auf eine Öko-Diktatur zu, bei der Eigentum und Fleiß nicht mehr zählen?

Werden wir bald im Wald statt Rehe künftig Wölfe antreffen? Mit was ist künftig noch mit den Öko-Fürsten zu rechnen, natürlich alles per Gesetz und mit drastischen Strafen?