Boxberg

Landweg-Ausbau Ministerium stellt halbe Millionen bereit

Wichtige Förderung für die Kommunen

Archivartikel

Boxberg/Schrozberg.Sieben Kommunen erhalten Fördermittel in Höhe von insgesamt 666 500 Euro. Damit werden rund zwölf Kilometer Wege modernisiert.

Geld aus diesem Topf wandert unter anderem in die Haushalte von Boxberg (47 364 Euro), Schrozberg (147 080 Euro) und Rot am See (122 984 Euro).

Vielfältig spürbar

„Die Auswirkungen der Corona-Krise sind vielfältig spürbar und machen auch vor den Kommunen nicht halt“, so der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

„Umso wichtiger ist es, dass die Fördermittel des Landes gerade jetzt zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Förderprogramm ‚Nachhaltige Modernisierung von Ländlichen Wegen’ unterstützen wir die Gemeinden beim Ausbau wichtiger ländlicher Wege.“

Nicht machbar

Eine persönliche Übergabe der Bewilligungsbescheide sei aktuell nicht machbar. Dennoch sei es gerade jetzt wichtiger denn je, „dass die Kommunen nicht auf ihr Geld warten müssen, sondern die Baumaßnahmen sofort beginnen und damit die Aufträge an die örtliche Bauwirtschaft vergeben können“, so der Landtagsabgeordnete.

Diese dienen nicht nur der Landwirtschaft. Vielmehr profitieren, so die Pressemitteilung des Ministeriums, alle Einwohner von der multifunktionalen Eigenschaft der Wege, da diese auch bestens als Rad-, Wander- oder Spazierwege genutzt werden könnten. Seit Bestehen des Förderprogramms seien landesweit bereits über 66 Kilometer ländliche Wege grundlegend modernisiert.

„Das ländliche Wegenetz ist ein wichtiger Teil der Infrastruktur einer Gemeinde und bedarf einer fortwährenden, teilweise kostenintensiven Pflege und Modernisierung. Diese Aufgabe können die Gemeinden oftmals ohne Unterstützung des Landes gar nicht leisten. Deshalb hat das Land das Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung ländlicher Wege in Leben gerufen und stellt bis 2021 insgesamt 10 Millionen Euro Fördermittel bereit“, sagte der Minister.

Fortschreibung

Die jetzigen Bewilligungen seien die ersten seit der Fortschreibung der Verwaltungsvorschrift. Mit der Erhöhung des Zuschusssatzes von 20 auf 40 Prozent habe dieses Förderprogramm an Attraktivität gewonnen. pm