Boxberg

Evangelischer Kindergarten „Schatzkiste“ Einrichtung nimmt die neue Matschanlage offiziell in Betrieb

Wasser mit allen Sinnen erleben

Archivartikel

Boxberg.Der evangelische Kindergarten „Schatzkiste“ Boxberg unter seiner Leiterin Brigitte Stelter macht sich aktuell auf dem Weg, ein Familienzentrum zu werden. Dabei ist es wichtig, den Kindern stets eine Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen und dabei Kind sein dürfen. Ein Schwerpunkt des Konzepts ist das Leben mit der Natur – „Erfahrungen mit allen Sinnen.“

Besonders stolz ist man auf den naturnahen Garten mit altem Baumbestand, einer Bienenwiese und viel Platz zum Klettern, Schaukeln, Rutschen und Sandspielen. Ebenso können die Kinder auf eigenen Wegen die Natur erkunden und erforschen.

Nun ist ein Herzenswunsch von den Kindern sowie dem Erzieher-Team, dem Element „Wasser“ einen festen Platz in ihrem Garten zu geben, in Erfüllung gegangen. Elementares Erleben mit Wasser macht nicht nur großen Spaß, sondern hat auch einen erwünschten Nebeneffekt. Es fördert die Entwicklung der Kinder. Eine sogenannte Wasserspielanlange eignet sich sehr gut, um im Beobachten, Erforschen und im Spiel die Reaktion von Wasser zu erleben.

So müssen sich die Kinder zuerst einmal das Wasser „erarbeiten“. Mit Hilfe eines Schöpfrades wird das Wasser mit eigener Muskelkraft hochgepumpt, denn es steht nicht unbegrenzt zur Verfügung (wie bei einem Wasserhahn).

Zum anderen können die Kinder durch Staudämme die Kraft des Wassers erleben. Mit Wasser und Erde bzw. Sand können sie matschen, bauen, sehen, wie trockener, gelber, körniger Sand mit einem Mal die Farbe verändert und fast flüssig wird und vieles mehr – Sinneserfahrungen werden zu einem echten Erlebnis.

Ganzheitliches Erleben ist wichtig für eine ganzheitliche Entwicklung. Dazu gehört vor allem die gleichmäßige Ausbildung aller Sinne, und gerade dies geschieht durch das Erleben aller vier Elemente. Alle diese Gründe sprechen für eine Wasserspielanlage, sie ist für die Kinder eine große Bereicherung; unabhängig von Alter, von Herkunft und persönlichen Möglichkeiten. Hier können Kinder dies alle gemeinsam spielen.

Die Projektkosten beliefen sich auf insgesamt 13 500 Euro für notwendige Erd- und Pflasterarbeiten sowie die Anschaffung des Schöpfrades. wahe