Boxberg

Neueröffnung In Unterschüpf gibt es jetzt den ambulanten „Hand-in-Hand“-Pflegedienst

Rund-um-Service in direkter Nachbarschaft erfreut die Senioren

Archivartikel

Unterschüpf.In den Räumen der ehemaligen Sparkasse inmitten des Boxberger Stadtteils Unterschüpf, im Haus von Ulrich Egetenmeier, ist nun ein ambulanter Pflegedienst eingezogen. „Hand in Hand“ heißt die Zukunfts-Devise, darunter versteht man: Grundpflege, Behandlungspflege, Hauswirtschaftliche Leistungen, Einkaufsservice, Betreuung, Hausnotruf sowie für die Angehörigen selbst: Vertretung in Urlaub oder Krankheit mit vorheriger Einarbeitung und Anleitung von Angehörigen.

Vorgesehen ist ein Rund-um-Service in allen Lebenslagen. Die Einwohner des Schüpfer Grundes sind froh darüber, denn es bietet gerade bei den Älteren Sicherheit in der Entscheidungsfindung von Pflege daheim, wenn man weiß, dass in unmittelbarer Nachbarschaft eine ambulante Pflegeeinrichtung vorhanden ist.

Nun sind die Würfel dafür gefallen und Geschäftsführer Mazlum Oktay nahm im Beisein vieler Gäste aus Politik und Kirche, darunter Vertreter der Ortsverwaltungen der umliegenden Gemeinden die Eröffnung und Einweihung vor. Die kirchliche Segnung übernahm der katholische Geistliche Steffen Kolb, Unterschüpf, der im Namen der Seelsorgeeinheit Boxberg-Ahorn Gottes Segen in allem Tun wünschte.

Geschäftsführer Mazlum Oktay, für den es mit Unterschüpf die sechste Einrichtung neben Walldürn, Buchen, Seckach, Hardheim und Osterburken ist, freute sich in seiner offizielle Begrüßung über das große Interesse seitens der Einwohner. Sein Credo: „Um solche Entscheidungen zu treffen, müssen Risiken eingegangen werden, die nicht immer positiv klingen.“

Aber im Risiko liege der Erfolg, der wiederum davon abhänge, wie tüchtig die Mitarbeiter seien. Wo er schon beim Thema wäre, so der Geschäftsführer, der aus Erfahrung von einem unglaublich motivierten und loyalen Team sprach. Mit dabei war auch Pflegedienstleiterin Katja Dörzbacher, Unterschüpf, deren Idee es gewesen sei, den Standort Unterschüpf der eigentlichen Planung von Bad Mergentheim vorzuziehen.

Mit der Begründung, dass gerade auf dem Land und den dortigen Ortschaften viele ältere Menschen in eigenen Häusern oder Wohnungen lebten, die dort möglichst lange in gewohnter Umgebung bleiben möchten, was durch solche Einrichtungen nun verstärkt möglich sei, unterstrich Oktay die Planungen.

Erfahrungen und Qualitätsansprüche durch zufriedene Kunden bringt Mazlum Oktay durch Studium und Erfolge der bisherig fünf Einrichtungen mit. Bewährte Namen im Führungsteam wie Yvonne Asse, Buchen, Kathrin Götzelmann, Hardheim, Rebecca Weber, Lena Farrenkopf Vanessa Burgfeld, Julia Geier und nun für Unterschüpf Katja Dörzbacher bewiesen den guten Ruf im Umgang mit Menschen in der Pflege. Allen Kollegen sagte er danke und freut sich auf eine gemeinsame Zukunft in Unterschüpf.

Ortsvorsteher Stefan Graf, Unterschüpf, sprach im Namen aller kommunalen Vertreter einschließlich des verhinderten Bürgermeisters Christian Kremer, dass ambulante Pflegedienste in Zukunft wichtiger denn je seien. Daher freue er sich, dass das Los auf Unterschüpf mit seinen angrenzenden Nachbarorten gefallen sei. Weitere küftige Synergieeffekte im Zusammenleben von Menschen in Unterschüpf seien in Planung, so der Ortsvorsteher.