Boxberg

Bürgermeisterwahl am 20. Oktober Alle vier Bewerber erfüllen formale Voraussetzungen / Reihenfolge der Kandidaten gelost

Rahmen für Vorstellungsrunden in den Ortsteilen steht fest

Archivartikel

Großrinderfeld.Die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl in Großrinderfeld am 20. Oktober endete am Montag.

Mit Johannes Leibold, Jörn Engstfeld, Thomas König und Stefan Deckert bewerben sich vier Kandidaten um die Nachfolge von Anette Schmidt.

Bürgermeisterstellvertreter Sven Schultheiß bestätigte in der Gemeinderatssitzung im Dorfgemeinschaftshaus Schönfeld am Dienstag, dass die vier Bewerber nach Prüfung des Gemeindewahlausschuss alle „formalen Voraussetzungen“ erfüllt haben und somit zur Wahl zugelassen sind.

Schon in der Sitzung am 4. September entschied der Gemeinderat, dass in jedem der vier Ortsteile eine Vorstellungsrunde stattfinden soll. Am Dienstag setzte der Gemeinderat den Rahmen für diese Veranstaltungen.

Auftakt in Gerchsheim

Den Auftakt macht Gerchsheim, wo sich die Kandidaten am 30. September um 19 Uhr den Bürgern präsentieren. In der Woche direkt vor dem Wahlsonntag, am 14., 15. und 16. Oktober, jeweils um 19 Uhr, folgen die Vorstellungstermine in der Reihenfolge Ilmspan, Großrinderfeld und Schönfeld.

Für den Aufbau des Stimmzettels war der Zeitpunkt des Bewerbungseingangs maßgeblich, erklärte der stellvertretende Bürgermeister . Das heißt, Johannes Leibold wird ganz oben zu finden sein, danach folgen absteigend Jörn Engstfeld, Thomas König und Stefan Deckert.

Auch die Lostrommel wurde in der Sitzung gerührt, nachdem der Gemeinderat einstimmig entschied, die Reihenfolge der Kandidaten in den Vorstellungsrunden per Zufall zu bestimmen. Das Ergebnis: Jörn Engstfeld beginnt, Stefan Deckert wird als Zweiter sprechen, danach ist Thomas König an der Reihe. Als letzter Kandidat darf sich Johannes Leibold vorstellen.

Zehn Minuten Redezeit

Bei den nachfolgenden Terminen verändert sich die Reihenfolge, so dass die vier Bewerber alle Startpositionen „durchlaufen“ werden. Während der maximal zehnminütigen Reden müssen die restlichen Kandidaten den Saal verlassen.

Auch das legte der Gemeinderat einstimmig fest. Die Bürger können dann im Anschluss Fragen an alle oder einzelne Bürgermeisterkandidaten stellen.