Boxberg

Neujahrsempfang Ortsvorsteher Czernin ging auf Vorhaben ein

Neues Baugebiet ist das größte Projekt

Archivartikel

Schwabhausen.Traditionell ist der Neujahrsempfang unter Regie des Ortschaftsrates der Start zahlreicher Veranstaltungen in Schwabhausen. Kein Wunder also, das Ortsvorsteher Benjamin Czernin am Montag über 120 interessierte Schwabhäuser Bürgerinnen und Bürger begrüßte. Auch alle Neubürger, die im letzten Jahr zugezogen sind, wurden auf Bestreben von Ortsvorsteher Czernin als Teil der Schwabhäuser Dorfgemeinschaft das erste Mal persönlich eingeladen. Einige Neubürger folgten der Einladung auch.

In seiner Begrüßung streifte Ortsvorsteher Czernin das zurückliegende Jahr und ging auf Investitionen sowie Zahlen und Fakten rund um die Einwohnerentwicklung in Schwabhausen ein. Besonders erwähnenswert fand er den Einbau einer Schallschutzdecke im Kindergarten, um den Betreuungsstandard weiterhin attraktiv zu halten. Insbesondere bedankte er sich bei der Bevölkerung für den vielen Zuspruch, den er seit der Wahl zum Ortsvorsteher im letzten Jahr erfahren hat.

„2020 wird sicherlich die Ausweisung des neuen Baugebiets oberhalb des Junkerholzweges das größte Projekt für Schwabhausen sein“, so Czernin. Hierfür sei im September bereits der Aufstellungsbeschluss im Boxberger Gemeinderat gefasst worden.

Wie auch in den letzten Jahren, sind durch die Schwabhäuser Vereine und Kirchengemeinde wieder zahlreiche Veranstaltungen geplant, für die eigens ein Veranstaltungskalender erstellt wurde.

Musikalisch wurde der Empfang durch Markus Blesch und Tanja Fackelmann begleitet, die Stücke wie „You are my hiding place“ oder „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ sowohl instrumental als auch gesanglich zum Besten gaben. Der Männergesangsverein sei wegen eines fehlenden Dirigenten nicht aufgetreten, informierte Czernin. Laut dem Vorsitzenden Michael Weber solle sich das im nächsten Jahr wieder ändern.

Nach einem kurzen Stand zu den Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus durch den zweiten Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereines Harry Weber, folgte eine kleine Zeitreise der Theaterfreunde. Jörg, Hannelore, Valentina und Henrik Appel stellten die Theaterfreunde spielerisch in einer Situation vor, die sich genau so im Hause Appel abspielen könnte, und ernteten dafür viel Applaus. Insbesondere die zahlreichen Anekdoten aus 26 Jahren Theaterfreunde brachten einige Lacher hervor. Nach dem offiziellen Teil, der mit Dankesworten durch Ortsvorsteher Czernin endete, folgten noch viele Gespräche der Bürger. pm