Boxberg

Ferienbetreuung Angebot der Stadt Boxberg kam bei Eltern und Kindern sehr gut an

Bei Spiel und Freibadbesuchen keine Langeweile

Boxberg.Sechs Wochen Sommerferien überbrücken,ist für berufstätige Eltern eine große Herausforderung. Die Stadt Boxberg schuf Abhilfe durch eine Ferienbetreuung.

Ruhig geht es zu in den Räumen des Medien- und Kulturzentrums von Boxberg. Die Grundschulkinder, die dort während der letzten drei Ferienwochen betreut werden, bemalen konzentriert ihre selbst kreierten Gipsmasken mit Acrylfarben. Betreuerin Carmen Kraft aus Schweigern gibt ihnen Tipps, welche Möglichkeiten es zum Verzieren gibt.

In diesen Sommerferien hat die Stadt Boxberg neben dem vielfältigen Ferienprogramm auch eine Ferienbetreuung auf die Beine gestellt. Die Kinder im Grundschulalter wurden vormittags betreut. Dort erwartete sie nach einem gemeinsamen Frühstück eine Mischung aus kreativem und aktivem Programm.

Gemeinsames Frühstück

Der Tag begann für viele Kinder damit, dass sie mit dem Schülerpraktikanten Jannik Braun Brötchen für das Frühstück in der Stadt einkaufen durften. „Das war ein richtiges Highlight für alle“, erzählt der 16-jährige Unterschüpfer. Ihm habe es sehr gut gefallen, mit den Jüngeren Zeit zu verbringen. Er kann sich gut vorstellen, später einmal Lehrer zu werden.

Beim Frühstück sei der beliebte Schockocreme-Aufstrich besonders gefragt gewesen, doch ein von den Kindern selbst geschnippelter Obstsalat kam mindestens genauso gut an.

Einen Teil ihrer Sommerferien verbrachte auch die 18-jährige Kathleen Metzger aus Wölchingen beim Helfen in der Ferienbetreuung. „Nach der Schule möchte ich mal einen sozialen Beruf ergreifen. Der Umgang mit Menschen gefällt mir einfach“, so Kathleen Metzger.

Schwimmen gelernt

„Als es so heiß war, waren wir mit den Kindern hauptsächlich im Schwimmbad“, sagt die zweite Betreuerin Annette Göller. „Ein Kind hat sogar Schwimmen gelernt während unserer gemeinsamen Zeit im Freibad“, berichtet sie begeistert.

Mit dem Team aus zwei Schülern und zwei Betreuern kam für die kleinen Teilnehmer keine Langeweile auf. Ob Gipsmasken herstellen und bemalen, einen Ausflug auf benachbarte Spielplätze unternehmen oder Wickingerschach spielen – für Beschäftigung war ausreichend gesorgt.

„Die Räumlichkeiten, in der die Ferienbetreuung stattfindet, sind optimal“, äußert sich Carmen Kraft zufrieden. Im Medien- und Kulturzentrum Boxberg standen mehrere Gruppenräume sowie eine Küche zur Verfügung. Die Nähe zum Schwimmbad sei in diesen heißen Wochen auch vorteilhaft gewesen.

„Ich komme gerne zur Ferienbetreuung, weil ich hier meine Freunde treffen kann“, sagt Kim Stark aus Schwabhausen. Andere Kinder erzählen, dass ihre Eltern arbeiten und kleinere Geschwister im Kindergarten untergebracht seien. Die Kindergärten haben meist kürzere Ferien wie die Schüler.

Auch Freunde konnten die angemeldeten Schüler nach Vereinbarung mitbringen, was gerne genutzt wurde.

„Tatsächlich kommen viele Familien in den Sommerferien an ihre Grenzen, was die Betreuung ihres Nachwuchses anbelangt“, bemerkt Carmen Kraft. Drei Wochen könne man gut mit Urlaub überbrücken, doch sechs Wochen seien schwierig. Die anderen Schulferien müssten schließlich auch abgedeckt sein. „Die Stadt Boxberg hat mit der Ferienbetreuung eine tolle Möglichkeit für Familien geschaffen, um die Vereinbarung von Familie und Beruf einfacher zu meistern“, so die Betreuerin. Der Beitrag, den die Eltern für die Betreuung zahlen, sei für jede Familie erschwinglich. Die Stadt Boxberg investiere hier wirklich in das Wohl der Familien. suso