Boxberg

Schüpfer Weintage Stimmung und Show waren im Festzelt und beim Büttenlauf angesagt

B-Schlauch Schäftersheim hatte Nase vorn

Archivartikel

Zum krönenden Abschluss der Schüpfer Weintage fanden am Montag obligatorisch der Kindernachmittag und der Büttenlauf am Mühlberg statt.

Unterschüpf. Bei den Schüpfer Weintagen war guter Betrieb an den Weinhütten. Dort gab es auserlesene Weine, darunter auch eine Auswahl der Tropfen der Weinprobe. Bukettreiche, aromatische trockene oder halbtrockene, liebliche Weine der Schüpfer und Becksteiner Winzer, Gaumenschmeichler an Frankenweinen wurden ausgeschenkt und reichlich verkostet.

Beim Büttenlauf am Mühlberg beteiligten Gruppen. Große Begeisterung und reichlichen Applaus gab’s seitens der Büttenlauffans für die tollen Leistungen der Matadore. Es waren 18 Mannschaften am Start. Vorher aber zogen die teilnehmenden Teams mit dem „Großherzoglich Badischen Schiedsgericht“ unter Ortsvorsteher Stefan Graf und Bürgermeister Christian Kremer in einem Umzug mit der Musikkapelle Unterschüpf unter der Leitung von Marcel König zum Kampfplatz, wo das Spektakel stattfand. Moderator Thomas Henninger verstand es wieder exzellent, die vielen Fans über die Zeiten, Zentimeter oder sonstige Anekdoten auf dem Laufenden zu halten.

Den Startschuss dazu gab Bürgermeister Kremer. Auf dem Kampfplatz ging’s dann wieder ziemlich nass und kalt zu. Hydranten-Wasser wurde von der Feuerwehr angeschlossen. Dann ging’s los mit dem Schöpfen „über Kopf und Kragen“. Vom großen Schlepper-Anhänger wurde das Wasser in die Bütten der bereitstehenden weiteren Läufer umgefüllt. In Windeseile wollte man so viel wie möglich in die großen Wannen füllen, doch die erfahrenen und altgedienten Zentimetermesser, wie Ludwig Waldecker, Eberhard Beckstein, Ortsvorsteher Stefan Graf oder Alfred Fischer schlossen nach den drei Minuten erbarmungslos den Deckel.

Im Festzelt wurden später die Büttenlauf-Mannschaften vom Organisationsteam unter Thomas Henninger geehrt. An vorderster Front stand „B-Schlauch Schäftersheim“ mit 37,7 Zentimeter. Das Team bekam 125 Euro. Auf Platz zwei kam die FFW Unterschüpf mit 35,4 Zentimeter und 50 Euro. „Spontan dabei“ schafften 34,9 Zentimeter Wasser und erhielten Flaschen Wein. Das Tri Team Unterschüpf mit 34,1 Zentimeter, die Winzerkapelle Beckstein mit 33,8 und die Volksbank Main-Tauber mit 32,3 Zentimeter folgten. Die Firma Joachim Schroth (31,9), Landjugend Schäftersheim (31,8), TSV Auslese (30,2), Winzerkapelle Klepsau, (29,3), Bomber &die starken Männer, (29), Altmaurer Ruck (27), Jungmaurer Ruck, (24,6) und die Halligallidorfweingaudi (22,5) waren geschlagen.

Bei den Damen waren es: Nr. 1 das Energiebündel Stadtwerke Tauberfranken mit 25,7 Zentimeter und 125 Euro vor Amazovinen mit 22 Zentimeter und 50 Euro, Team der Grundschule Boxberg-Schweigern (21,6 Zentimeter) und die Kamikatzen (19,7 Zentimeter). Sie wurden mit Wein beschenkt.

Vorher hat sich die Schüpfer Weinkönigin Leonie Roth von ihrem Volk mit einem kleinen Resümee ihrer Erfahrungen übers Weinfest auf der Bühne im Festzelt verabschiedet. Sie ließ wissen, dass sie ihre Aufgabe als Weinkönigin gerne erfüllt hat und es ihr großen Spaß machte, ständig präsent zu sein, um die guten Schüpfer- und Frankenweine bei den vielen Gästen zu präsentieren. Dadurch sei sie mit vielen Besuchern ins Gespräch gekommen. Für diese Erfahrungen dankte sie im Besonderen beim Weingremium.

Ortsvorsteher Stefan Graf und Bürgermeister Christian Kremer lobten alle Helferinnen und Helfern sowie Weinkönigin Leonie Roth für ihr großes Engagement. Sie bekam als kleines Dankeschön Blumen, so wie auch Waltraud Henninger, die seit nahezu 40 Jahren über das Weinfest berichtet. Die Musikkapelle Unterschüpf unterhielt die vielen Gäste noch bis spät in die Nacht.