Boxberg

Nach der Absage der ITB

Auf der Suche nach Alternativen

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ wird nach der Absage der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin nun alternative Vertriebswege prüfen. Dem Verband ist es wichtig, dass der Vertrieb auch 2020 flächendeckend umgesetzt werden kann. Das „Liebliche Taubertal“ wird ganzjährig mit einem ausgewogenen Marketingmix beworben. Ein wichtiger Baustein ist der Besuch touristischer Messen wie der ITB. „Nach der Absage prüfen wir nun Alternativen, um diese Lücke in unserem Vertriebskonzept zu schließen“, erklärt Geschäftsführer Jochen Müssig vom Tourismusverband. „Wir werden einerseits versuchen, die Gespräche mit Fachbesuchern über andere Kommunikationswege abzuarbeiten. Dies ist zwar umständlicher, wird voraussichtlich aber dennoch zum erwünschten Ziel führen.“ Und wegen der ausgefallenen Publikums- und Fachpublikumsansprache wird der Tourismusverband seine Onlinewerbung intensivieren, seine bundesweite Pressearbeit durch zusätzliche Aussendungen verstärken und in den Fachmagazinen werben. „Diese Alternativen zur ITB sehe ich als notwendig an, um das ‚Liebliche Taubertal’ trotz der Absage der Messe aufgrund des Coronavirus im Gespräch zu halten“, sagt Geschäftsführer Jochen Müssig weiter. Das Taubertal will weiter mit seinen Outdoor-Angeboten zum Fahrradfahren und Wandern, der Kultur und seinem kulinarischen Profil ein gutes Jahresergebnis erzielen. tlt