Boxberg

Evangelischer Kindergarten Stadt baute in Gebäude eine neue Schalldecke ein / Weitere Renovierungsarbeiten

Atmosphäre in der Einrichtung verändert

Archivartikel

Schwabhausen.Die Zeiten ändern sich – auch im evangelischen Kindergarten Schwabhausen. Seit über 50 Jahren besteht der Kindergarten und seit vielen Jahren ist es ein zweigruppiger Kindergarten. Das Konzept und die Öffnungszeiten werden den erforderlichen Ansprüchen entsprechend erneuert und geändert. Auch die Ausstattung wurde immer wieder angepasst – nur die Decke, die blieb wie sie war – trotz jahrelanger Mahnungen vom Arbeitsschutz. „Zu laut, zu hohe Dezibel, das hat weniger mit den Kindern, als mit der alten Decke zu tun“, so Dana Stein, Kirchengemeinderätin und Kindergartenbeauftragte, „Wir haben hier auch eine Verantwortung den Erzieherinnen gegenüber!“ Bürgermeister Christian Kremer und der Gemeinderat Boxberg setzten diesem Zustand nun beherzt ein Ende. Sie genehmigten eine Schalldecke, wie sie heute in fast jedem öffentlichen Gebäude Standard ist – und ließen in diesem Zug auch gleich die Elektrik überarbeiten.

Bettina Karl aus dem Rathaus koordinierte mit der Kindergartenleiterin Beate Scheurich die Vorbereitungen, die Kindergarteneltern fassten tatkräftig mit an und räumten das komplette Inventar des Kindergartens aus und ein.

Der Heimat-und Kulturverein Schwabhausen hatte dem Kindergarten das Gemeindehaus für diese Zeit zur Unterstellung der Möbel und Materialien zur Verfügung gestellt. So konnten über die Sommerferien alle Arbeiten – auch die im Zuge der Renovierung anfallenden Malerarbeiten – erledigt werden. Entsprechend den aktuellen Vorschriften wurden ebenfalls neue Notausgangsbeleuchtungen angebracht.

27 000 Euro investiert

27 000 Euro investierte damit schlussendlich die Stadt Boxberg in ihr Gebäude, in die Gesundheitsvorsorge der Erzieherinnen und in die Kinder ihrer Gemeinden. Erzieherin Waltraud Martin betonte: „Mit dieser neuen Schalldecke hat sich auch die Atmosphäre im Kindergarten verändert. Ganz automatisch sind die Kinder viel leiser geworden, weil der Schall so deutlich reduziert wurde.“

Als Vertreter des Trägers dankte Pfarrer Philipp Tecklenburg dem Gemeinderat Boxberg und Bürgermeister Kremer „für den Mut, Geld an der richtigen Stelle in die Hand zu nehmen“ 27 000 Euro seien kein Pappenstiel und. Man habe in die Zukunft der Kinder und auch in die Gesundheit der Mitarbeitenden investiert.

Ebenso würdigte der Pfarrer auch Bettina Karl für die Koordination, die Handwerker und die verlässlich mithelfenden Eltern. kgm