Bad Mergentheim

Stadt Bad Mergentheim Abruptes Ende der Mergentheimer Wildwochen in den beteiligten Gaststätten / Informationen auf städtischer Homepage gebündelt

Wildgerichte werden nun zum Abholen angeboten

Archivartikel

Bad Mergentheim.Mit dem „November-Lockdown“ haben auch die Bad Mergentheimer Wildwochen ein abruptes Ende gefunden. Doch die seit 2017 stattfindende gemeinsame Vermarktung der regionalen Wild-Küche für Bürger und Gäste bringt zumindest „zum Mitnehmen“ noch einige Leckerbissen auf die Teller.

Die Tourist-Information als Veranstalterin der Wildwochen ist dazu im Gespräch mit den Betrieben. Mindestens sechs von ihnen haben bereits angekündigt, ihre Wildgerichte im Rahmen eines Abholservices anzubieten. Darunter sind das Hotel Alexa, die Weinstube Lochner, der Edelfinger Hof, der Gasthof Linde-Classico, die Herbsthäuser Brauerei-Gaststätte und das Restaurant Kippes. Andere haben ihre bereits beschafften Fleisch-Bestände kurzfristig roh abgegeben. Zu sehen war das zum Beispiel am vergangenen Freitag in den ARD-Tagesthemen, die für einen Beitrag den Bad Mergentheimer Gastronomen Frank Bundschu besucht hatten.

In jedem Fall abgesagt werden mussten alle noch ausstehenden Veranstaltungen des Wildwochen-Rahmenprogramms.

Für die Stadt geht es nun auch jenseits der Wildwochen darum, diejenigen Betriebe zu unterstützen, die in den kommenden Wochen wieder Abhol- und Lieferdienste für Gerichte anbieten. Ein entsprechendes Verzeichnis wird laufend aktualisiert und ist direkt auf der Startseite von www.bad-mergentheim.de zu finden.

„Außerdem werden wir unsere Straßenbanner aus dem Frühjahr wieder aufhängen und damit auch einen sichtbaren Appell des Zusammenhalts und der Solidarität platzieren“, kündigt Verkehrsdirektor Kersten Hahn an.

Auch wenn die eigentlichen Wildwochen nun zwei Wochen früher als geplant enden, ziehen die Bad Mergentheimer Touristiker ein positives Fazit: „Mit 14 teilnehmenden Restaurants, Gasthäusern und Hotels sowie einer Brennerei konnten wir im Stadtgebiet wieder einen starken gemeinsamen Aufschlag zu diesem Thema machen“, sagt Kersten Hahn. Das Thema sei auch von den Herbst-Gästen in der Tourist-Information rege nachgefragt worden. Daneben hätten Veranstaltungen wie die Streuobstwiesen-Wanderung für großes Interesse gesorgt. stv

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