Bad Mergentheim

TV Bad Mergentheim Zwei neue Vereinsbusse angeschafft / Für Transfers der Sportler zu Wettkämpfen

Wichtiger Service für die Abteilungen

Archivartikel

Bad Mergentheim.Zwei neue Vereinsbusse stehen für die Abteilungen des TV Bad Mergentheim bereit, sobald der Breiten- und Wettkampfsport nach der coronabedingten Unterbrechung wieder aufgenommen werden kann. Die beiden Fahrzeuge stehen wurden nun offiziell an den Verein übergeben.

„Beide Busse hätten wahrscheinlich schon einige tausend Kilometer auf dem Tacho, wenn die Corona-Pandemie nicht gewesen wäre“, betont Vereinsvorsitzender Thomas Beiersdorf. Denn: Die beiden bislang vom Verein genutzten Busse waren im Schnitt jeweils 22.000 Kilometer pro Jahr unterwegs, um Sportler zu Wettkämpfen in ganz Deutschland und sogar in die italienische Partnerstadt Borgomanero zu bringen.

Fit für Umweltzonen

Beiersdorf: „Der Gesamtverein bietet damit neben der Arbeit der Geschäftsstelle einen wichtigen Service, auf den die Abteilungen zurückgreifen können. Das geht nur, weil der Verein seit mehr als einem Jahrzehnt durchgängig schwarze Zahlen schreibt, und das ohne Beitragserhöhungen seit mehr als zwei Jahrzehnte im Hauptverein.“ Anerkennung dafür gebühre Schatzmeister Thomas Hofstetter, der die Basis für die Anschaffung der Busse geschaffen habe. Immerhin investiert der Verein mehr als 50 000 Euro.

„Wir haben uns im Vorstand lange mit der Thematik beschäftigt und sorgfältig zwischen der Anschaffung von neuen oder gebrauchten Fahrzeugen und unterschiedlichen Marken und Finanzierungsmodellen abgewogen“, so der Vorsitzende. Die beiden 2010 angeschafften gebrauchten Busse hatten inzwischen mehr als 200 000 Kilometer auf dem Tacho. Neben dem Alter der Fahrzeuge war auch die Dieselthematik ein Argument für die Neuanschaffung. Viele Wettkämpfe finden im Ballungsraum Stuttgart mit seinen vielen Umweltzonen statt. „Was nützen uns Busse, wenn wir damit nicht zu den Wettkampforten fahren können“, fragt der Vorsitzende rhetorisch.

Mit den beiden Renault Trafic Combi stellt sich diese Frage nicht mehr. Beide Busse sind mit neuer Dieseltechnologie ausgestattet. Das steht auch im Einklang mit der Vereinssatzung, in der sich der Verein und seine Mitglieder auch zum Umwelt- und Klimaschutz im Vereinsgeschehen bekennen.

Die Neun-Sitzer verfügen über Klima-Anlagen und ein Sicherheitspaket, zu dem beispielsweise zusätzliche Airbags gehören. Auf Wunsch der Radsportler und Triathleten wurden die Busse mit längerem Radstand und Anhängerkupplung angeschafft, um die Wettkampf-Fahrräder bestmöglich zu transportieren. Die dafür entfallenden Mehrkosten hat die Radsport-Abteilung übernommen.

Wie schon bei den bisherigen Vereinsbussen, die inzwischen verkauft wurden, ist auch auf den neuen Bussen Werbung örtlicher Partner des TV zu sehen. „Diese Unterstützung durch unsere größtenteils langjährigen Partner hilft uns, die Betriebskosten abzufedern“, sagt Beiersdorf. Und das macht die Nutzung für die Abteilungen günstiger. So bleibt aktuell nur ein Wunsch: Nämlich, dass die beiden Busse alsbald Sportler des TV zu Wettkämpfen bringen können. pm

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