Bad Mergentheim

Denkmalreise Staatssekretärin Katrin Schütz besucht den Bad Mergentheimer Kurpark

„Wertvolles Erbe erhalten“

Archivartikel

Bad Mergentheim.Staatssekretärin Katrin Schütz (CDU; Bild)) wird im Rahmen einer viertägigen Denkmalreise am Freitag, 11. September, den Bad Mergentheimer Kurpark besuchen.

„Baden-Württemberg verfügt über eine sehr reiche Kulturlandschaft. Zahlreiche Bau- und Kunstdenkmale sowie archäologische Fundorte prägen das Bild von vielen Städten, Gemeinden und Landschaften sowie deren Identität. Dieses wertvolle Erbe muss durch gemeinsames Engagement erhalten und geschützt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums zu der Reise. Staatssekretärin Katrin Schütz wird sich bei ihrer viertägigen Denkmalreise vom 8. bis 11. September in allen vier Regierungsbezirken des Landes über ausgewählte Denkmale und den Denkmalschutz informieren.

Von 11.30 bis 13 Uhr ist sie im Kurgarten Bad Mergentheim zu Gast, der nördlich des Tauberkanals im Anschluss an den Schlossgarten liegt und als Landschaftsgarten mit Alleenanlage angelegt wurde. Dabei wird auch das Haus des Gastes besichtigt,ein dreigeschossiger, verputzter Massivbau unter Walmdach, erbaut 1921, der auf die Planung des Stuttgarter Architekten Paul Bonatz zurückgeht. 1928 kamen ein Musik- und ein Cafépavillon sowie die Wandelhalle mit zwei Trinkpavillons dazu, erläutert die Pressemitteilung weiter. Und schließlich: „Diese wurden 1934 durch Kurkolonnaden mit Läden ergänzt. Geplant von Eduard Krüger, einem Schüler von Paul Bonatz, zeigen sich diese flachgedeckten, lichtdurchfluteten Stahlbetonbauten mit ihrer filigranen Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit.“

Mit der Denkmalreise will die Wirtschaftsstaatssekretärin unterstreichen, dass Baden-Württemberg über eine sehr reiche Kulturlandschaft verfügt. Zahlreiche Bau- und Kunstdenkmale sowie archäologische Fundorte prägten das Bild von vielen Städten, Gemeinden und Landschaften sowie deren Identität, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Dieses wertvolle Erbe muss durch gemeinsames Engagement erhalten und geschützt werden.“ Auf der Reise begibt sie sich auch auf die Spuren der Eiszeitjäger im Breisgau-Hochschwarzwald, besichtigt ehemalige Werkräume einer Zigarrenfabrik und erfährt mehr über herausragendes bürgerschaftliches Engagement beim archäologischen Wunnenstein-Projekt und über den „Viergötterstein“ aus Nagold.

Die Denkmalwoche, die mit dem Tag des offenen Denkmals am Sonnta, 13. September ihren Abschluss findet, kann anhand von Filmen und Aktionen auf der Webseite www.wm.baden-wuerttemberg.de/Tag-des-offenen-Denkmals in diesem Jahr besonders aktiv verfolgt werden. Viele Stationen werden digital von Staatssekretärin Katrin Schütz persönlich gezeigt und die Denkmaleigentümer sowie die jeweils zuständigen Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege werden zu Wort kommen. / pm

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