Bad Mergentheim

Aus der heimischen Wirtschaft Würth Industrie Service kooperiert mit dem renommierten Fraunhofer-Institut

Wenn Systeme miteinander kommunizieren können

Archivartikel

Bad Mergentheim.Die Firma Würth Industrie Service arbeitet mit dem renommierten Fraunhofer-Institut an verschiedenen Studien zur Optimierung seines C-Teile-Managements. Innovationen und Innovationsprozesse sind in einem Umfeld steigender Kundenanforderungen sowie eines sich stetig verändernden Wettbewerbs- und Marktumfeldes ein entscheidender Marktvorteil.

Als Schlüssel zum Erfolg sieht Würth Industrie Service laut einer Pressemitteilung hierbei Kooperationen, um die eigenen Kompetenzen zu erweitern sowie neue Marktsegmente zu erschließen. Das Unternehmen will dadurch seine Rolle im Bereich des C-Teile-Managements stärken und setzt hierbei auf die digitale Transformation und automatisierte Geschäftsprozesse.

Technologietrends realisieren

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Würth Industrie Servicemit modularen Beschaffungs- und Logistikkonzepten für Industriekunden. Bereits seit 2013 arbeitet man mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML zusammen. Das Ziel: Technologietrends rund um ein effizientes C-Teile-Management frühzeitig zu realisieren. Vernetzte und aufeinander abgestimmte Systeme, die große Mengen von Daten generieren, bilden den Ausgangspunkt für „Industrie 4.0“ im modernen C-Teile-Management. Sie sollen dazu beitragen, die Wertschöpfungskette und Intralogistikabläufe zu harmonisieren und effizient auszurichten. Nur durch ein entsprechendes Geschäftsmodell kann der Datenvorrat von Würth Industrie Service zur Umsatzentwicklung beitragen. Genau hier setzt das Unternehmen mit der Neukonzeption von rein datenbasierten Geschäftsmodellen. Schließlich ist für Industriekunden die Transparenz und Nachvollziehbarkeit über ihre Bestände wichtig. Das so genannte „iDisplay“, ein multifunktionales Regaletikett, das autark am Lagerort funktioniert, soll dem Anspruch „Systeme vernetzen sich – Digital. Real. Transparent.“ gerecht werden.

„Weiterer Meilenstein“

Der Prototyp, so schreibt das Unternehmen, sei „ein weiterer Meilenstein im C-Teile-Management in Richtung Industrie 4.0“. So gelinge zum ersten Mal nicht nur ein Austausch von der digitalen in die reale Welt, sondern auch eine Kommunikation von der Wirklichkeit in die Virtualität. Maximale Transparenz ist auch das Ziel der Studie zum „iBin“, einem „intelligenten Kanban Behälter“. Das optische Bestellsystem soll die gesamte Materialwirtschaft nachhaltig revolutionieren. Auf Behälterebene übermittelt es automatisiert eine Füllstands-, Zähl- und Bestellinformation der Artikel per integrierter Kamera über so genannte „RFID-Technologie“ an das Warenwirtschaftssystem. Der „iBin“ ist dabei eine gemeinschaftliche Entwicklung von Würth Elektronik ICS und Würth Industrie Service.

Fokus auf Zusammenarbeit

Weiter fokussiert sich die Würth Industrie Service durch die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut auf das Entwickeln innovativer Lösungen in Richtung nahtlose Indoor-Lokalisierung sowie Indoor-Navigation.

Ziel ist es, die Systeme der Würth Industrie Service bei ihren Kunden weltweit vor Ort lokalisieren zu können. pm

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