Bad Mergentheim

Caritas-Krankenhaus Patiententag am Samstag, 8. Februar, zeigt Therapiemöglichkeiten auf / Ärzte geben Auskunft

Welche Therapien helfen bei Gelenkschmerzen?

Archivartikel

Bad Mergentheim.Die Menschen in Deutschland werden zwar erfreulicherweise immer älter, aber damit wächst auch das Risiko für „Arthrose“, also Verschleißerscheinungen in den Gelenken, die mit Schmerzen in Knie, Hüfte oder dem Fuß verbunden sind. Schäden an der Wirbelsäule führen darüber hinaus vermehrt zu Rückenschmerzen. Allein in Deutschland sind rund zehn Millionen Menschen betroffen.

Beim Patiententag „Hilfe bei Gelenkschmerzen“ am Samstag, 8. Februar von 10 bis 14.30 Uhr im Caritas-Krankenhaus informieren Ärzte und Therapeuten über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und stehen für Fragen der Besucher zur Verfügung. „Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, mit denen wir Gelenkschmerzen gut behandeln können“, unterstreicht Prof. Dr. Christoph Eingartner, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim. Diese reichen von konservativen Behandlungsmethoden bis zur Implantation eines künstlichen Gelenkes. So gebe es allein rund 1000 verschiedene Hüftimplantate weltweit. Doch welches dieser Implantate ist auf Dauer wirklich sicher? In seinem Vortrag geht der Chefarzt ausführlich auf die Frage nach der Qualität und Sicherheit von künstlichen Gelenken ein.

Oberarzt Dr. Dirk Herold informiert in seinem Vortrag über die Behandlung von Schmerzen am Hüftgelenk und beschäftigt sich mit der Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Implantation eines künstlichen Gelenks. Außerdem erläutert er, was man mit einem künstlichen Hüftgelenk im Alltag beachten muss. Im Anschluss demonstrieren die Physiotherapeutinnen Daniela Siegl und Annette Lehr verschiedene Übungen, mit denen man die Beweglichkeit trainieren und Gelenkschmerzen vorbeugen kann.

Rückenschmerz als Schwerpunkt

Ein weiterer Schwerpunkt des Patiententages beschäftigt sich mit Schmerzen und Deformitäten am Sprunggelenk und Fuß, z. B. dem „Hallux valgus“, einem ausgeprägten Ballen am Vorfuß, der heftige Schmerzen verursachen kann. Oberarzt Dr. Martin Hoffmann stellt Diagnose- und Therapiemöglichkeiten vor. Wie Schmerzen im Kniegelenk behandelt werden können, erläutert Oberarzt Dr. Axel Kuttner und stellt auch Verfahren vor wie die Implantation einer Teilprothese. Außerdem ist die Behandlung von Rückenschmerzen von konservativen Methoden bis hin zur Wirbelsäulen-Operation ein Schwerpunkt des Patiententages.

Alle Ärzte stehen beim Patiententag für die Fragen der Besucher zur Verfügung. Zu jedem Thema berichten Patienten von ihren Erfahrungen.

„Wir wollen den Betroffenen die Möglichkeit geben, sich intensiv über aktuelle Entwicklungen bei der Behandlung von Gelenkschmerzen zu informieren“, betont Prof. Dr. Eingartner. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Ein ausführliches Programm findet man unter www.ckbm.de oder unter Telefon 07931/58-3001.

Das Programm: 10 Uhr Qualität bei künstlichen Gelenken – nicht nur ein Wort! (Prof. Dr. Christoph Eingartner); 10.45 Uhr Hilfe bei Schmerzen an der Hüfte (Dr. Dirk Herold); 11.15 Uhr „Fit im Alltag – Übungen für jedermann (Daniela Siegl, Annette Lehr); 11.35 Uhr Hilfe bei Schmerzen am Sprunggelenk und Fuß (Dr. Martin Hoffmann); 12.50 Uhr Hilfe bei Schmerzen am Knie (Dr. Axel Kuttner); 13.20 Uhr Ausblick: Vom Endoprothesen-Zentrum zum Wirbelsäulenzentrum (Prof. Dr. Christoph Eingartner); 13.35 Uhr Hilfe bei Schmerzen am Rücken (Dr. Sabine Bau). ckbm

Zum Thema