Bad Mergentheim

Breitbandversorgung Gebuddelt wird unter anderem in der Kernstadt, in Althausen und Wachbach / "Im ersten Quartal 2018 fertig"

Viele kleine Baustellen für Netzausbau

Viele kleine Baustellen fallen aktuell im Stadtgebiet auf. Sie dienen vorwiegend dem lange versprochenen Breitbandausbau. Das schnelle Internet wird vielerorts sehnlichst erwartet.

Bad Mergentheim/Bonn. Aus der Brucknerstraße am Eisenberg, parallel zur B 290, sind die Bauarbeiter schon wieder abgezogen und auch in der Burgstraße, mitten in der Innenstadt, sind die Arbeiten schon weitgehend beendet. Gebuddelt und gegraben wird aktuell an vielen Stellen, um den Breitbandausbau voranzutreiben.

Hubertus Kischkewitz, Pressesprecher der Deutsche Telekom AG in Bonn, bestätigt unserer Zeitung auf Nachfrage, dass das Verlegen neuer Kabelrohre mittels Tiefbaumaßnahmen auch in der Nellenburgstraße und Kolbstraße inzwischen abgeschlossen ist.

In der Bobstadter Straße, Dr. Goll-Straße und Michael-Ruck-Straße (alle Althausen) sei dagegen noch bis Mitte September mit Bauarbeiten zu rechnen. Und auch die Anwohner und Nutzer des Bildweges und der Gartenstraße in Wachbach müssten dieser Tage mit Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen leben.

Geplant sei laut Telekom in der Kalenderwoche 37 und 38 schließlich in der Von-Wenkheim-Straße im Weberdorf weiter zu machen.

"Wir verlegen in Bad Mergentheim insgesamt rund 45 Kilometer Glasfaserkabel, davon müssen auf 23 Kilometer Länge Gräben ausgehoben werden. Auf der restlichen Strecke können wir Glasfaser in vorhandene Rohre einblasen, und zwar von einer kleinen Grube zur anderen. Wir bitten die Bürger um Verständnis für die mit dem Bau einhergehenden Beeinträchtigungen", so Telekom-Sprecher Kischkewitz.

Die Stadtverwaltung freut sich derweil, dass es mit dem Netzausbau vorangeht.

"Der Zeitplan des Landkreises und der Telekom sieht vor, dass dieser Ausbau in Bad Mergentheim spätestens im ersten Quartal 2018 abgeschlossen ist", erinnert Pressesprecher Carsten Müller auf Anfrage: "Dann werden wir im gesamten Stadtgebiet eine Versorgung von fast 100 Prozent der Haushalte mit einem schnellen Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s im Download haben, was sehr erfreulich für die Bürgerschaft und wichtig für den Wirtschaftsstandort ist. Keinen schnellen Internetzugang werden dann nur noch Gebiete der Stadt in einer besonderen Lage haben, beispielsweise ausgelagerte Höfe. Hier ist unsere Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Landratsamt, der Telekom und den Betroffenen im Gespräch, um Lösungen zu finden."

Als erfreulich stuft die Stadt auch die Tatsache ein, dass sich die Netzgeschwindigkeiten in Kürze noch weiter erhöhen werden, mit Hilfe der so genannten Vectoring-Technik.