Bad Mergentheim

Deutschorden-Gymnasium Einige Lehrer verabschiedet

Siggi Reinhart war vielfältig engagiert

Archivartikel

Bad Mergentheim.Einige verdiente Lehrer werden im neuen Schuljahr des Deutschorden-Gymnasiums nicht mehr zum Kollegium zählen. Da die Schlussfeier nicht ausgerichtet werden konnte, fand die Verabschiedung im kleinen Rahmen statt.

Vier Referendare haben dieses Jahr ihre Ausbildung erfolgreich am DOG abgeschlossen. Angelina Braun hat bereits selbstständig unterrichtet und die Prüfung für das zweite Staatsexamen in Französisch und Geschichte bestanden. Sie trat inzwischen ihre erste Stelle an der Gesamtschule Norf in Nordrhein-Westfalen an.

Auch Denise Jährling hat das zweite Staatsexamen in Deutsch und Französisch abgeschlossen. Vier Jahre lang hatte sie mit der Theater-AG Stücke wie „Momo“ und „Tintenherz“ in Szene gesetzt. Ab September wird sie am Eduard-Mörike-Gymnasium in Neuenstadt am Kocher unterrichten.

Matthias Weis beendete sein Referendariat ebenfalls mit Erfolg in den Fächern Chemie und Physik. Er wird im Herbst am Eckenberg-Gymnasium in Adelsheim den Schuldienst beginnen. Auch Constanze Wrobel bestand ihr Referendariat erfolgreich in den Fächern Englisch und Spanisch. Sie wird im kommenden Schuljahr am DOG unterrichten und betreut auch die „Lernbrücke“ der Schule.

Aus dem Kollegium wurde Jan-Peter Scheurer verabschiedet, der vertretungsweise Musik unterrichtet hatte. Nadja Turban lehrte seit September 2017 die Fächer Sport, Geographie und Wirtschaft und leitete die Fachschaft Geographie. Sie wechselt an ein Gymnasium in Bayreuth. Verabschiedet wurde auch Saskia Thomalla, die mit familiär bedingten Pausen bereits seit September 2013 die Fächer Englisch und Spanisch unterrichtet. Ab Herbst ist sie am Ferdinand Porsche Gymnasium in Zuffenhausen aktiv .

Nach langjährigem Dienst wurde Siggi Reinhart mit vielen guten Wünschen in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Seit 1978 hatte sie Bildende Kunst und Sport gegeben. Dabei gestaltete sie viele Projekte wie die Teilnahme an Kunstwettbewerben oder Aufführungen in Verbindung mit dem Fach Musik, setzte sich aber auch vielfältig für die Schulgemeinschaft ein. Bei der Organisation der Hausaufgabenbetreuung und der Nachhilfe sorgte sie dafür, dass für alle Schülern eine passende Lösung gefunden werden konnte. Und sie führte für die Großen Pause sie die „Rote Tonne“ ein, welche die Unterstufe mit Spielmaterial versorgt. Legendär sind ihre Buffets und die liebevolle Dekoration beim „Catering“ von Schulveranstaltungen aller Art. Auch beriet sie Abiturienten bei der Organisation des Abiballes und hatte für alle Belange der Schüler ein offenes Ohr. So organisierte sie mit dem Verein der Freunde des DOG zahlreiche Projekte wie die Einrichtung einer Schüler-Kitchenette für die Mittagspause.

Außerdem war Reinhart jahrelang Personalrätin und bewies dabei ihr diplomatisches Geschick. Sie veranstaltete überdies zahlreiche Exkursionen und Fahrten, unter anderem auch den Austausch mit der Partnerschule in Budapest. Sie wird das DOG trotz des Ruhestandes im kommenden Schuljahr mit einigen Stunden Unterricht im Fach Bildender Kunst als Vertretung weiter unterstützen. mg

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