Bad Mergentheim

Löffelstelzen Gemeinde verabschiedete Ulrich Skobowsky

Sichtlich Spuren hinterlassen

Löffelstelzen.In einem Freigottesdienst wurde Pfarrer Skobowsky verabschiedet. Die Fahnenabordnungen des Wallfahrtsvereines, der KAB, der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugend machten die Heilige Messe zu einem besonderen Ereignis.

Musikalisch wurde der Gottesdienst durch ein Quartett des Musikvereines begleitet. Geschmückt war der Kirchenvorplatz mit heimischen Sonnenblumen wie einst bei der Primiz in seiner Heimatgemeinde. In seiner Begrüßung freute sich Pfarrer Skobowsky über das zahlreiche Kommen, vor allem für das sonnige und auch windige Wetter.

„Hier im Main-Tauber-Kreis habe ich mich heimisch gefühlt, hier im windreichsten Landkreis in Baden-Württemberg. Der Wind Gottes, der Heilige Geist, der durch unser Haar weht, war spürbar, ihm dürfen wir Vertrauen schenken, vertraut auf ihn“, so seine Worte. Viele Menschen sind mit Skobowsky ein Stück Weg gegangen und ihm ans Herz gewachsen. „Das Wesentliche, das zusammen hält, ist Jesus: Er ist der Weinstock, ihr die Reben.“ Zum Abschluss erklang ein heiteres Lied der Kinder mit dem Namen „Einfach Spitze, dass Du da warst“ im Pfarrgarten.

„Zehn Jahre haben Sie hier gewirkt und sichtlich Spuren hinterlassen, sie waren Seelsorger zum Anfassen und haben reichlich Saat gestreut“, sagte Michael Müller vom KGR in seiner Rede. Klaus Lang vom Musikverein beschrieb ihn als Brückenbauer in der Gemeinde und er habe gezeigt, dass die Kirche offen für alle ist. Thomas Tremmel vom Wallfahrtsverein bedankte sich für die seelsorgerische Begleitung der Fußwallfahrten und für das Zelebrieren der Pilgermessen. Tobias Göhring der Jugend erinnerte sich gerne an die geistliche Begleitung, und dass der Scheidende immer für Rat und Tat zur Seite stand. pm

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