Bad Mergentheim

Erasmus Technisches Gymnasium zu Gast in Tschechien / Grundstruktur des gemeinsamen Projekts programmiert

Schüler entwickeln App über Landesgrenzen hinweg

Archivartikel

Bad Mergentheim.Das Technische Gymnasium der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ist im Rahmen der Erasmus-Schulpartnerschaft zu einem pädagogischen Gymnasium mit Berufsfachschule in Odry (Tschechien) gefahren.

Gemeinsam mit der italienischen Partner-Schule aus Borgomanero, Piemont, wurden die Schüler herzlich empfangen, schreibt die Schule. Das Projektthema – die Entwicklung einer gemeinsamen Kultur-App – wurde jeden Tag mehrere Stunden in Angriff genommen. Unterstützung erfuhren die Schüler von den IT-Lehrkräften Thomas Beiersdorf und Norbert Jachol. Vor Ort arbeiteten alle Jugendlichen in Teams. Am Ende der zweijährigen Projektdauer werde eine App entstehen, so der Erasmus-Koordinator der Gewerblichen Schule, Wolfgang Burkhardt, die von allen drei Partnerstädten verwendet werden könne, da sie Sehenswürdigkeiten der drei Städte beinhalte und auf Touristen zugeschnitten sei. Es seien mehrere Sprachen wählbar.

Durch die Unterbringung im Internat konnten die deutschen und italienischen Schüler nicht nur den Schulalltag kennenlernen, sondern auch die Gepflogenheiten im Internatsleben, die manchem sicherlich streng vorkamen. Aber dafür gab es gemeinsame Abende in der Sporthalle der Schule mit Konzerten, Fußball und Hockey. Neben der Bearbeitung der App und technischer Belange besichtigten die Schüler zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten. Für die technisch versierten Jugendlichen war besonders das Bergbaumuseum in der Nähe von Ostrava interessant. Danach ging es in eine ehemalige Stahlfabrik, in der die Jugendlichen auf den sogenannten „Bold Tower“ (der Turm des Hochofens) steigen oder auch mit dem Aufzug fahren konnten, um dann auf einer Höhe von 70 Metern ihre Schwindelfreiheit zu testen. Nach einer erlebnis- und ertragreichen Woche wurde noch die goldene Stadt Prag besucht.

Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit den Schülern der Partnerschulen aus Tschechien und Italien konnte eine Grundstruktur der App bereits vor Ort fertiggestellt werden. gw

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