Bad Mergentheim

Corona-Krise Firma aus Lauda-Königshofen organisiert Mergentheimer Stadtfest mit und leidet wie viele andere auch unter den Folgen der aktuellen Beschränkungen

Notsignale: Veranstaltungswirtschaft sieht sich am Abgrund

Archivartikel

Bad Mergentheim.„Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!“ – Hinter dieser Aussage versammelten sich am Montagabend tausende Firmen bundesweit, die von der Corona-Krise und ihren Folgen stark betroffen sind, und strahlten deshalb ihre eigenen Gebäude oder stellvertretend ein Bauwerk in ihrer Region oder Stadt mit rotem Licht an, um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen.

Auch in Bad Mergentheim wurde das Alte Rathaus in rotes Licht getaucht. Alexander Mohr, Projektleiter „Events & Technik“ bei der Firma „The Cuba Brothers“ GbR (GH-Prosound & GH-Proevent) aus Lauda-Königshofen, erklärte dazu gegenüber unserer Zeitung: „Auch unsere Firma macht bei der bundesweiten Aktion mit und wir lassen das Alte Rathaus in Bad Mergentheim rot erstrahlen – auch im Gedenken an das eigentlich kommendes Wochenende stattfindende Stadtfest.“

„The Cuba Brothers“ organisieren das Marktplatz-Programm für das Mergentheimer Stadtfest.

Mohr teilte noch mit, dass allein in Deutschland bei der Aktion „Night of Light“ weit über 5000 Firmen (Eventagenturen, Eventlocation, Caterer, Veranstaltungstechnikfirmen und viele mehr) mitgemacht hätten.

Hilferuf

Seitens der Firma aus Lauda-Königshofen heißt es zudem in einer schriftlichen Stellungnahme: „Dies ist der ’flammende Appell und Hilferuf an die Politik’ seitens des Initiators Tom Koperek, welchem auch wir als Veranstaltungstechnik- und Veranstaltungsmanagementfirma gefolgt sind. Schon sehr früh haben wir uns für diese Aktion angemeldet.

Uns ist es wichtig auf die Probleme unsere Branche aufmerksam zu machen – und das ist uns durch diese Aktion auch gelungen. Viele Gäste der beiden Gastronomen sowie zufällig vorbeilaufende Personen auf dem Bad Mergentheimer Marktplatz haben uns angesprochen, mit uns gesprochen, mit uns diskutiert und ihre Solidarität mit unserer Branche bekundet.

Alles in allem war diese Aktion ein voller Erfolg.

Die Branche konnte auf sich aufmerksam machen und wir hoffen, dass die Politik diesen ’Appell’ aufnimmt.“

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