Bad Mergentheim

Fahrzeugübergabe Bewohner des Wohnangebots „Eichendorffstraße“ freuen sich über Ford Transit

„Neue Form der Teilhabe“

Archivartikel

Bad Mergentheim.Die Corona-Pandemie brachte auch für das Wohnangebot „Eichendorffstraße“ der Johannes-Diakonie manche Einschränkung, informiert diese per Pressemitteilung. Und dennoch: Die Vorfreude war bei den behinderten Menschen ungebrochen. „Die Bewohner haben mich ganz oft gefragt, wann das neue Auto kommt“, berichtet Einrichtungsleiter Florian Weber.

Arbeit deutlich vereinfacht

Jetzt wurde der geräumige Ford Transit mit extra weitem Radstand und separatem Rollstuhlplatz seiner Bestimmung übergeben. Künftig wird er den 24 Menschen mit Behinderung, die in der Eichendorffstraße leben, neue Möglichkeiten erschließen und dem Mitarbeiterteam die Arbeit erleichtern.

Aktion Mensch

Die Aktion Mensch hatte die Anschaffung mit einem Zuschuss von rund 43 500 Euro möglich gemacht. „Der neue Bus bedeutet für unsere Bewohnerschaft in Bad Mergentheim einen Quantensprung“, erklärte der für den Main-Tauber- Kreis zuständige Bereichsleiter Christoph Mahler bei der Übergabe. „Mit Hilfe des Fahrzeugs können auch Personen mit starken Einschränkungen unkompliziert Termine wahrnehmen und sich an Freizeitangeboten beteiligen. So entstehen neue Teilhabe-Chancen für Menschen mit Behinderung.“ Bisher mussten für solche Fahrten Pkw genutzt werden, die vor allem für Rollstuhlnutzer nur bedingt geeignet waren.

Mobile Metallrampe integriert

Der neue Bus bietet außer Fahrer- und Beifahrersitzen sechs weitere Sitzplätze und erlaubt es dank eines Umbaus, zusätzlich eine Person im Rollstuhl mitzunehmen.

Durch eine mobile Metallrampe wird das Einfahren ins Fahrzeug erleichtert.

Moderne Innenraumtechnik und getönte Scheiben sorgen bei allen Mitfahrenden für Fahrkomfort. Das Wohnhaus „Eichendorffstraße“ der Johannes-Diakonie wurde im Oktober bezogen. Es ist das Zuhause für 24 Menschen mit Behinderung und bietet einen Platz zur Kurzzeitunterbringung.

Neuer Bus

Im selben Gebäude befinden sich Büros der Offenen Hilfen, und im Gebäude nebenan werden tagesstrukturierende Angebote für Bewohner und externe Personen mit Behinderung gemacht. Bisher stand für das Wohnangebot kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung.

Der neue Bus soll nun laut der Pressemitteilung für Einkaufsfahrten, Arztbesuche, Ausflüge, Besuchs- oder Urlaubsfahrten eingesetzt werden. pm

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