Bad Mergentheim

Jahreshauptversammlung der DLRG-Ortsgruppe Wachbach Anerkennung für erfolgreiche Vereinsentwicklung / Wahre Integration / Absage von Unterricht und Training

Knapp 700 geleistete Wachstunden

Archivartikel

Die Bilanz 2019, Berichte und Ehrungen standen im Mittelpunkt der jüngsten Hauptversammlung der DLRG Wachbach.

Wachbach. Die Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) trafen sich zur Jahreshauptversammlung im Gasthof „Zur Linde“. Die Vorsitzende Loni Bertsch eröffnete die Sitzung und begrüßte die Mitglieder, darunter besonders Ortsvorsteher Hermann Dehner.

Als Gäste der Versammlung konnte sie außerdem den Bezirksvorsitzenden Heiko Lang und Martin Roller von der DLRG Weikersheim willkommen heißen, ebenso freute sie sich den Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes Erwin Kreissl begrüßen zu dürfen. Nachdem keine Anträge zur Tagesordnung eingegangen waren, konnte mit den Berichten der Vorstandsmitglieder begonnen werden.

Loni Bertsch ging besonders auf die erfreuliche Mitgliederzahl ein, die nicht zuletzt durch das stete Bemühen aus jedem Nichtschwimmer einen Schwimmer zu machen, zur Zeit diese Entwicklung nimmt. Ebenso sei es eine Hauptaufgabe der DLRG auch aus möglichst vielen Schwimmern Rettungsschwimmer zu machen.

Als weiteren Punkt führte sie die steigenden Beiträge des Landesverbandes auf, die zwangsläufig zu steigenden Mitgliederbeiträgen führen. Diese Steigerung um zehn Prozent wird umgesetzt, da sich die an den Landesverband abzuführenden Beträge danach richten und den Haushalt dementsprechend belasten.

Der Technische Leiter Hans-Peter Dehner berichtete über die knapp 700 abgeleisteten Wachstunden im Freibad Wachbach, die von 17 Wachgängern erbracht wurden. Folgende Abzeichen wurden im vergangenen Jahr abgelegt: 44 Seepferdchen, einmal Deutsches Jugendschwimmabzeichen in Bronze, zwei in Silber und 13 in Gold; vier Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber und zehn Wiederholungen.

Das Training im Freibad Wachbach wurde sehr gut angenommen. Ebenso fand das Anfängerschwimmen regen Zuspruch bei überwiegend traumhaftem Wetter.

Zum Training im „Solymar“ kommen im Schnitt 80 Kinder. Im Lehrschwimmbecken und auf den Bahnen schwimmen Kinder in verschiedenen Kategorien und werden beim Anfängerschwimmen von Britta Handrup, Lea Wiesner, Evi Stang, Iris Englert, Mona Attallah, Mira Ulshöfer und Hansi Dehner betreut. Die Schwimmer werden angeleitet von Marlen und Markus Geißler, Jürgen Menzke, Sophia Hügel mit Unterstützung von Verena Schiller und Mercy Dehner. Evi Stang habe leider aufgehört, als „alten“ Neuzugang konnte jedoch Andy Klinger gewonnen werden. Die Kapazitäten sind beim Schwimmunterricht und -training allerdings ausgereizt und so können Eltern bezüglich Nachfragen für Schwimmkurse vorerst nur auf später vertröstet werden.

Auch die Gruppe der Aktiven trainiert im Anschluss an die Kinder und die Zusammenarbeit mit dem Personal der „Solymar“-Therme klappe bestens, hieß es. Auch mit Wachgängern habe man beim Sommerfest des „Solymar“ ausgeholfen. Gegenseitige Hilfe sei hier wichtig und für alle von Vorteil. Er dankte den Riegenführern für die Unterstützung und sehr gute Zusammenarbeit und wünschte sich auch weiterhin ein gutes Miteinander.

Marlen Geißler informierte über die Bezirksmeisterschaften in Crailsheim, wo gute Platzierungen erreicht wurden, darunter ein erster Platz und mehrere Podestplätze. Einige Schwimmer konnten sich hier für die für die Landesmeisterschaften qualifizieren, wo einige Top-Ten-Platzierungen erreicht wurden.

Mit über 30 Kindern wurde zu Ostern gebastelt. Mit der Bezirksjugend fanden mehrere Ausflüge, unter anderem ins Bad „Palm Beach“ statt. Nach dem Besuch des Nikolaus wurde im Dezember mit den Kindern Plätzchen gebacken und es gab hier wegen zu großer Nachfrage sogar eine Warteliste.

Schriftführerin Inge Barnikel fasste die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres zusammen. Und Schatzmeister Steffen Rieger berichtete über die Finanzlage des Vereins und erläuterte die Einnahmen und Ausgaben des Jahresberichts, der mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte. Die Kassenprüfung durch Siglinde Schäfer und Wolfgang Stang ergab eine einwandfreie Kassenführung. Wolfgang Stang empfahl die Entlastung der Schatzmeister.

Ortsvorsteher Hermann Dehner beantragte nun bei den Mitgliedern die Entlastung sowohl der Schatzmeister als auch der Vorstandschaft. Diesem Antrag wurde mit einer Enthaltung stattgegeben.

Nach Informationen zum Haushaltsplan 2020 wurde diesem von der Versammlung zugestimmt.

Ortsvorsteher Dehner sprach den Dank und die Anerkennung der Gemeinde an die DLRG aus, die einen wesentlichen Teil zum Erhalt des Freibad Wachbach beitrage. Ebenso dankte Dietmar Barnikel für die gute Zusammenarbeit mit dem Förderverein. Heiko Lang überbrachte die Grüße des Bezirks, sprach sich anerkennend über die erfolgreiche Vereinsentwicklung und die gute Kameradschaft aus und wünschte weiterhin gutes Gedeihen. Eine zusätzliche Förderung vom Land Baden-Württemberg stellte er je nach Aktivität der Ortsgruppe in Aussicht.

Nun ergriff Hansi Dehner nochmals das Wort und dankte Evi und Wolfgang Stang ebenso Bernd Mühleck für die Einbeziehung einer geflüchteten Familie aus dem Irak in die DLRG und somit in die Gemeinschaft. Alle Kinder nehmen am Training teil und die Mutter bringt sich als Betreuerin ein. Dies sei gelebte Integration.

Mit dem Ausblick auf die Arbeitseinsätze und auf die Bezirksratstagung am 4. April schloss Loni Bertsch die Tagesordnung und ein kräftiges Patschnass beendete eine harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung. bl

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