Bad Mergentheim

Wildpark Bad Mergentheim Trotz Teil-Lockdown lässt man die Köpfe nicht hängen / Weihnachtlicher Markt abgesagt / Rund 40 Arbeitsstunden pro Häuschen investiert

Kleine Hütten für heimeliges Feiern

Archivartikel

Bad Mergentheim.Der beliebte „Weihnachtliche Markt im Wildpark“ kann dieses Jahr coronabedingt nicht stattfinden, einen Hüttenzauber soll es laut Geschäftsführer Marcus Rügamer aber dennoch geben, sobald der Wildpark wieder seine Tore für die Öffentlichkeit öffnen darf.

Noch bis zum 30. November muss der Wildpark nach aktuellen behördlichen Vorgaben geschlossen bleiben. Wie viele andere Betreiber beziehungsweise Inhaber von Freizeitparks und Zoos bedauert auch Marcus Rügamer das Fehlen der Besucher, gerade an schönen Herbsttagen. Die Entscheidung, dieses Jahr keinen weihnachtlichen Markt mit Geschenkewerkstatt für Kinder, regionalen Leckereien und Krippenspiel anzubieten, fiel nicht leicht, meint Rügamer, aber die Köpfe lasse man im Wildpark dennoch nicht hängen. Man habe sich daher entschieden, sich jetzt schon auf die Zeit nach dem Teil-Lockdown einzurichten und damit begonnen, „heimelige Hütten“ mit Ofenrohr-Holzheizung zu zimmern, die zumindest einen kleinen Hüttenzauber künftig – coronakonform mit maximal zwei Hausständen/Familien – unter einem Dach erlauben. Bis zu sechs Leute finden in den kleinen Häuschen Platz, bis zu maximal zehn Personen in einem größeren.

„Sobald der Wildpark wieder geöffnet hat, kommen die Hütten im Eingangsbereich vor der Koboldburg zum Einsatz“, freut sich Rügamer und betont noch, dass über 40 Arbeitsstunden in einer kleinen Hütte stecken.

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