Bad Mergentheim

Leserbrief Zum Erhalt der Naturlandschaft

In einer Prosperitätsphase

Nachdem Leserbriefe von den „Verantwortlichen“ nicht beantwortet werden, versuche ich es mit einem offenen Brief an OB Glatthaar und an die Mitglieder des Bad Mergentheimer Stadtrates.

Thema: Erhaltung der Naturlandschaft, also keine Windräder oder Solarfelder, damit die Weiterentwicklung des Raumes Bad Mergentheim geschehen kann. Wer auf dem „Laufenden“ ist (bürgernahe Menschen sind dies), stellt fest, dass sich Bad Mergentheim in einer Prosperitätsphase befindet, wie noch nie zuvor. Und zwar in den verschiedensten Richtungen, so dass man ruhig von einer Sonderstellung im „Lieblichen Taubertal“, reden kann.

Gesundheitsstadt war Bad Mergentheim schon lange, wurde auch zum größten Heilbad im „Ländle“ und stieg nun in die Premier-Welt-Liga der German-Bäder auf. Dieser Aufstieg bedurfte vieler Zutaten. Ein Nachtisch kam jetzt noch dazu, serviert vom Ehepaar Barlian. „Blu Room“, nennt sich das Gericht. Das bietet nicht mal Bad Füssing.

Bad Mergentheim wurde auch eine Studentenstadt, dazu florierende Wirtschaft, die Einwohnerzahl steigt, entsprechend wird mehr gebaut – und der Urlaub wird mehr und mehr im Ländle verbracht. Bei uns gehen keine Bomben hoch, da kann man noch „die Seele baumeln lassen“ in Verbindung mit einem guten Tropfen oder heimischen Bier, passend zu den kulinarischen Genüssen unserer Gastronomen.

Damit alles so wird, müssen wir die wohlstandsfördernde Zukunft selbst gestalten können, brauchen wir freie Hand – und die Naturlandschaft dazu. Aus diesem Grund müssen wir den Bau von Windrädern, Solarfeldern oder Massentierhaltungen verhindern.

Nachdem wir im Tauberbischofsheimer Raum 132 Windräder (Stand vom 31. Dezember 2017) gebaut haben, sind wir weit über dem Soll. Andere Kreise haben noch kein einziges Rad gebaut. Die Fairness gebietet das schon: Bad Mergentheim wird zur Tabu-Zone erklärt, gesetzlich, damit können spätere Generationen ihre Handlungsfreiheit im Bedarf auf Änderungen der Prosperität aktualisieren.

Den „Grünen“ muss man mal ganz deutlich sagen, dass nicht nur ländliche Räume den elektrischen Strom zu erzeugen haben.

PS: Kurdirektorin Katrin Löbbecke soll doch mal ihren Kollegen in Bad Füssing anrufen (Rudolf Weinberger heißt er, wie er mir sagte, kennt er Katrin Löbbecke). Das Bäder-Dreieck Bad Füssing - Bad Griessbach - Bad Birnbach hat keine Windräder und baut auch keine.