Bad Mergentheim

Kleiderbörse Am Samstag, 13. Oktober, steigt in der Kurstadt bereits die 50. Auflage / Mehrere Zehntausend Euro für die gute Sache

In den Jahren immer weiter gewachsen

Bad Mergentheim.Wenn am Samstag, 13. Oktober, von 9 bis 12 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Großen Kreisstadt die Kleiderbörse durchgeführt wird, haben die Macher einen triftigen Grund, stolz zu sein – es ist nämlich bereits die 50. Auflage.

Zur Historie der zweimal jährliche durchgeführten Börse, deren Start war 1994, ist zu sagen, dass sie eng mit der Gründung der evangelischen.

Mutter-Kind-Gruppe durch Antje Probst verbunden ist, Frau des damaligen Pfarrers Friedemar Probst. Dies war im Januar 1993 und fand anfangs noch in privaten Räumlichkeiten statt, ehe schließlich der Raum in der Schlosskirche zur Verfügung gestellt wurde. Um Selbigen mit kindgerechten Möbeln und Spielsachen sowie sonstigen Utensilien auszustatten, hatte Antje Probst die Idee, Geld durch eine Kleiderbörse zu erwirtschaften.

Premiere war gleich ein Erfolg

In nur zwei Monaten machte man sich dran, mit wenigen Helferinnen diesen Vorschlag umzusetzen. Entgegen sämtlicher Bedenken war gleich die Premiere dieser Börse ein großer Erfolg – und hat bis auf den heutigen Tag nichts von ihrem großen Zuspruch verloren.

Rund zwei Jahre später gesellte sich zur Unterstützung die Mutter-Kind-Gruppe aus Neunkirchen unter Leitung von Petra Müller, gewissermaßen als Verstärkung des Teams, hinzu. Auch diese neu gebildete Krabbel-Gruppe hatte sich Ihre Erstausstattung dadurch finanziert. Und anschließend stellten sich die Organisatoren in schöner Regelmäßigkeit in den Dienst der guten Sache, denn zahlreiche Projekte und Einrichtungen wurden finanziell gefördert. Zu nennen sind an dieser Stellen unter anderem alle evangelischen und katholischen Kindergärten in Bad Mergentheim und Neunkirchen, die Flutopferhilfe in Mosambik und in Ostdeutschland, die Albanienhilfe, die Rumänienhilfe, die Alleinerziehenden-Gruppe Mergentheim, Frauen-helfen-Frauen sowie das Frauenhaus in Tauberbischofsheim, die Kinderchorarbeit und verschiedene Aktivitäten der Diakonie, der Schwimmbad-Fördervereine in Althausen und Wachbach, die Ganztages-Grundschule und der Verein „Pfiffikus“.

Für die gute Sache

Die Summe, die gespendet wurde, beläuft sich zwischenzeitlich auf mehrere Zehntausend Euro.

Wichtig in all den Jahren war und ist dem Organisationsteam um Susanne Schmitt und Eva Janke auch immer, dass neben der ehrenamtlichen Arbeit das gesellige Miteinander nicht zu kurz kommt.

Heute rund 140 Helfer

Aus den anfänglichen 16 Helferinnen sind inzwischen rund 140 geworden, die an den arbeitsintensiven Kleiderbörsen-Wochenenden aktiv sind – viele von ihnen sind auch jetzt noch aktiv, obwohl die Kinder längst aus den Gruppen – und auch den Kleidergrößen – entwachsen waren.