Bad Mergentheim

Minigolf Beim K.o.-Turnier auf der Bad Mergentheimer Anlage geht es wieder Mann gegen Mann

Horst Jockel spielt seine Routine aus und siegt

Bad Mergentheim.Zwischen den Jubiläumsveranstaltungen wie "Tag der offenen Tür" und "Jedermann-Turnier" stand für die Mitglieder des Minigolfclubs Bad Mergentheim noch das vereinsinterne K.o.-Turnier auf dem Terminplan. Dieses geht Spieler gegen Spieler. Eine Runde entscheidet über das Weiterkommen. Endet eine Partie unentschieden, wird ab Bahn eins im "Sudden Death" gestochen. Ssobald ein Spieler an einer Bahn schlechter ist, ist das Stechen entschieden.

Bevor der K.o.-Modus startete, gingen die Teilnehmer in eine Einführungsrunde. Hier verbuchten nur drei Spieler eine gute Runde für sich. Philipp Eckert spielte mit 21 Schlägen die beste Runde, gefolgt von Michael und Martina Huhn mit 23 Schlägen. Patric Sprung erreichte noch 25 Schläge und der Rest spielte eine schwarze Runde ab 30 Schlägen.

In der zweiten Runde startete das K.o.- System. Paarungen und Turnierbaum wurden gelost. Da die Begegnungen nicht aufgingen, hatten mehrere Spieler ein Freilos - darunter Kilian Salch, Marianne Weber, Wolfgang Lammel, Philipp Eckert und Michael Huhn. Hier war auch klar, dass es zum Aufeinandertreffen der beiden Teamkollegen Philipp Eckert und Michael Huhn in der darauffolgenden Runde kommen würde.

Die Matches in Runde eins waren hart umkämpft, wenn auch teilweise nicht auf höchstem Niveau. Spannend waren die Duelle aufgrund der Brisanz allemal. Martina Huhn bekam es mit Patric Sprung zu tun. Lange waren beide gleichauf, bis kurz vor Ende Patric Sprung davonzog und das Match mit 23:25 Schlägen für sich entschied.

Altmeister Horst Jockel hatte den wieder neu gestarteten Andreas Langer als Gegner. Das Duell schien auf dem Papier schon vor dem Start entschieden. Doch es sollte anders kommen. Jockel erwischte einen katastrophalen Start, kam im Laufe der Runde überhaupt nicht ins Rollen. Ebenso ging es auch Andreas Langer. Am Ende setzte sich Horst Jockel knapp mit 35:37 Schlägen durch und zog ins Viertelfinale ein. Renate Jockel hingegen musste sich in ihrer Erstrundenpartie geschlagen geben. Sie verlor ihr Auftaktmatch gegen Otto Reber.

Im Viertelfinale kam es zum Match Patric Sprung gegen Otto Reber. Hier setzte sich klar Patric Sprung mit 22 Schlägen (zehn Vorsprung) durch. Sprung wollte unbedingt ins Finale. Das Halbfinale war ihm schon mal sicher.

Kilian Salch musste gegen Wolfgang Lammel ran. Beide spielten unter ihren Möglichkeiten. Salch tat die Pause vom Freilos nicht gut. Er war gegen Lammel chancenlos. Das Match endete mit 30:35 Schlägen. Das dritte Duell bestritten Horst Jockel und Marianne Weber. Diesmal kam Jockel wieder deutlich besser in sein Spiel. Aber auch Marianne Weber ließ nicht locker. Beide in etwa gleich auf, hatte Horst Jockel das bessere Ende für sich und zog mit 22:24 Schlägen seinerseits eine Runde weiter.

Nun noch das letzte und wohl spannendste Duell. Bereits im letzten Jahr kam es zu dem Duell Philipp Eckert gegen Michael Huhn. Da gewann Philipp Eckert in einem hochklassigen Kampf. Diesmal patzte Philipp bereits an Bahn zwei. Beide verschlugen Bahn vier. Huhn patzte an Bahn acht. Das hieß beide wieder gleichauf. Ein Ass nach dem anderen schlugen beide wie an der Schnur gezogen. Sie wussten: Ein Fehler würde das Aus bedeuten. An der technisch sehr anspruchsvollen Bahn 17 patzte Eckert. Die Chance für Huhn. Doch auch er spielte an der Bande zu früh an, ebenfalls die zwei. Bahn 18 für beide kein Problem. Das erste Stechen des Tages musste entscheiden. Michael Huhn, der bislang in seiner Karriere eher kein Glück im Stechen hatte und zudem auch an dieser Bahn eins so seine Probleme hat, verschlug auch diesmal. Davon unbeeindruckt, machte Philipp Eckert sein Ass und kam eine Runde weiter. Huhn schied damit trotz seiner hervorragenden 21 Schläge aus.

Das erste Halbfinale bestritt Sportwart Patric Sprung gegen Wolfgang Lammel. Sprung, der bislang ein gutes Turnier gespielt hatte, kam nun etwas ins Stottern. Der noch etwas unerfahrene Wolfgang Lammel (war er doch das erste Mal im Halbfinale) hielt lange mit. Patric Sprung spielte deutlich ruhiger. Wolfgang Lammel erlaubte sich einen Patzer und verlor am Ende der Runde mit 30:28.

Das zweite Halbfinale bestritt Horst Jockel gegen Philipp Eckert. Eckert galt hier als Favorit aufgrund seiner bisherigen Topleistung. Jockel hingegen spielte bislang ein eher durchwachsenes Turnier. Doch oft kommt es anders als man denkt. Horst Jockel spielte nun im Halbfinale seine ganze Routine aus. Philipp Eckert hielt trotz seiner Vorleistungen nicht mit. Es schien so, als hätte er sein Pulver für diesen Tag verschossen.

Horst Jockel zog deutlich mit 23:29 ins Finale ein. Philipp Eckert musste sich mit dem Spiel um Platz drei begnügen. Dieses bestritt er gegen Wolfgang Lammel. Hier setzte sich Eckert dann aber durch und gewann mit 26:31.

Im Finale kam es zum Aufeinandertreffen von Patric Sprung und Horst Jockel. Der Ausgang dieses Duells war völlig offen. Beide Spieler haderten mit manchen Bahnen und mit sich selbst. Nach Bahn zehn, dem Rohr, ging Horst Jockel aber in Führung, da sich Patric hier einen Schnitzer erlaubte. Diese Führung gab Horst Jockel nicht mehr her, auch wenn Patric Sprung nochmals näher heran kam.

Mit 26:28 Schlägen sicherte sich Horst Jockel nach einigen Jahren wieder den Sieg beim BGC-K.o.-Turnier. bgc