Bad Mergentheim

Corona-Pandemie Stadtverwaltung sammelt Informationen und veröffentlicht sie / Wer kann wem helfen?

Hilfsangebote in der Kurstadt

Archivartikel

Solidarität und gegenseitige Unterstützung sind in Zeiten der Corona-Krise gefordert. Die Stadt Bad Mergentheim will deshalb freiwillige Hilfsangebote bekanntmachen.

Bad Mergentheim. Die Stadt Bad Mergentheim erstellt auf ihrer Internetseite eine Übersicht aller ehrenamtlichen Hilfsangebote im Zuge der Corona-Pandemie. Entsprechende Initiativen sind aufgerufen, sich bei der Stadt zu melden.

Seit dieser Woche gelten auch in Bad Mergentheim weitreichende Schutzmaßnahmen, um Sozialkontakte zu minimieren und so die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Gleichzeitig sind viele besonders gefährdete Menschen, die bestimmten Risikogruppen angehören, auf Hilfe angewiesen. Für sie gilt besondere Vorsicht vor Ansteckung und deshalb beispielsweise die Empfehlung, Einkäufe von anderen erledigen zu lassen.

„Dass sich hier in unserer Stadt und in den Teilorten so schnell Menschen dazu bereiterklärt haben, zu helfen und so andere zu schützen, ist in diesen Tagen ein schönes Zeichen“, sagt Oberbürgermeister Udo Glatthaar. Er ruft zur gegenseitigen Hilfe auf und sagt allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön. Die Stadt wolle nun dazu beitragen, die Angebote zu koordinieren und ein Verzeichnis anlegen, wo Hilfesuchende schnell den richtigen Ansprechpartner in ihrer Nähe finden.

Initiativen können sich mit einer E-Mail an wirtschaft@bad-mergentheim.de bei der Stadt melden oder über die Facebook-Seite eine Nachricht schicken. Für telefonische Rückfragen zu diesem Thema ist die Stadtverwaltung unter Telefon 07931 / 57-8006 erreichbar. Das Verzeichnis ist dann demnächst unter www.bad-mergentheim.de einzusehen.

In der Nachbarschaftshilfe bereits engagiert sind einige Jugendclubs der Region, unter anderem in Markelsheim und Elpersheim (wir berichteten). Beispiele dazu gibt es aus der gesamten Republik. In Köln hat beispielsweise Carla Mombartz beschlossen, zu helfen. Die 19-jährige Schülerin hat eine Coronahilfe initiiert, die innerhalb weniger Tage über 150 Helferinnen und Helfer vereinen konnte. Sie bieten Einkaufshilfen und Kinderbetreuungen an. stv/dpa/sabix

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