Bad Mergentheim

Beratungsstelle Chefin seit diesem Monat im Amt

Hasselbach neue Leiterin

Archivartikel

Bad Mergentheim.Silke Hasselbach ist neue Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle der evangelischen Kirche. Mit neuen Akzenten will sie die bewährte Arbeit ihrer Vorgängerin Eva M. Reinmuth in die Zukunft führen.

Vielseitige Erfahrung

Vielseitige Erfahrung bringt Silke Hasselbach mit in die Kurstadt. Als Diplom-Sozialpädagogin (FH) und approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin war sie tätig in den Bereichen der Paar-, Sexual- und Schwangerschaftsberatung und in der Beratung bei sexueller Gewalt. Zwölf Jahre lang arbeitete sie bei der Stadt Wolfsburg in der Personal- und Organisationsentwicklung. Auf eine langjährige Tätigkeit in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie folgten sieben Jahre im stationären Bereich in Oberschwaben, davon die letzten dreieinhalb Jahre auf einer akut-psychosomatischen Familienstation. Schwerpunkt dort war neben der Einzel- und Gruppenpsychotherapie der Kinder und Jugendlichen die Beobachtung der Eltern-Kind-Interaktion, um konkrete Ansatzpunkte für eine Therapie zu bekommen.

Solides Fundament

In ihrer neuen Tätigkeit, so ist Silke Hasselbachs erster Eindruck, werde sie auf einem soliden Fundament der Beratungsarbeit aufbauen können. „Regionale Netzwerke sind dabei wichtig und die finde ich hier in hervorragender Weise vor“. Zusammen mit den Kollegen wolle sie daran weiterarbeiten und auch Neues wagen. So möchte sie auch videogestützte Therapie- und Beratungselemente einführen. Das bedeute, dass Familien – mit ihrem Einverständnis – während einer Sitzung in der Beratungsstelle eine Aufgabe gestellt bekommen, etwa „planen Sie ein Fest!“. Die müssen sie dann gemeinsam lösen, während die Kamera läuft. In der nächsten Sitzung schaut man die Aufnahme dann gemeinsam an und beobachtet das Verhalten der einzelnen Personen. Dabei können dann positive Interaktionen bestärkt und der Blick auf vorhandene Ressourcen gelenkt werden. peka

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