Bad Mergentheim

Eucharistie Sonntag, 10. Mai, um 9 Uhr in St. Georg Wachbach und Sonntag, 10. Mai, um 10 Uhr in Mariä Krönung Stuppach

Gottesdienste feiern – aber unter Auflagen

Archivartikel

Stuppach/Rengershausen/Rot/Wachbach/Hachtel/Laibach.Gemäß der bischöflichen Anordnung für die Feier von Eucharistiefeiern, Wort-Gottes-Feiern und anderen Gottesdiensten nach der Lockerung der aktuellen Beschränkungen durch das Land Baden-Württemberg, dürfen ab Samstag, 9. Mai, wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden.

Man hat sich dazu entschieden in der Seelsorgeeinheit, wie vom Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart empfohlen, schrittweise wieder in den Kirchenalltag einzusteigen und feiert an diesem Wochenende in zwei Gemeinden die Eucharistiefeier: Sonntag, 10. Mai, um 9 Uhr in St. Georg Wachbach und Sonntag, 10. Mai, um 10 Uhr in Mariä Krönung Stuppach.

Die im Folgenden genannten Regelungen, sind bei der Feier von Gottesdiensten unbedingt zu beachten:

Allgemeine Regeln zur Feier von Eucharistiefeiern. Es gibt nur eine begrenzte Zahl von Mitfeiernden bei allen Gottesdiensten. Diese Zahl orientiert sich an der Größe des Kirchenraumes. Der Mindestabstand von zwei Metern nach allen Seiten muss gewährleistet sein. Alle Mitfeiernden müssen einen Sitzplatz haben, Stehplätze sind nicht möglich. Die Maximalzahl der Gottesdienstbesucher ist somit in jeder der sechs Kirchengemeinden unterschiedlich. Die einzelnen Sitzplätze und Abstandsflächen sind in den Kirchenbänken markiert. Die Emporen sind nur für die Organisten bestimmt.

Betreten und Verlassen der Kirche

Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist ein Abstand von zwei Metern einzuhalten. Die Laufwege sind auf dem Boden markiert, um ein Zusammentreffen zu verhindern. Wo es möglich ist, unterscheiden sich Ein- und Ausgang.

Die Beschilderungen vor Ort sollten beachtet werden. Menschenansammlungen an den Ein- und Ausgängen sind zu vermeiden. Zwei oder drei Ordner kontrollieren den Einlass und die Einhaltung der Regeln in der Kirche. Wegen der besonderen Umstände, erfasst ein Ordner den Namen in einer Teilnehmerliste. Diese Liste ist wichtig, um später mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können.

Wenn die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist, können keine weiteren Personen mehr zum Gottesdienst zugelassen werden. Aufgrund der neuen Gegebenheiten sollte eine eventuelle Wartezeit eingeplant werden. Personen mit Krankheitssymptomen zum Beispiel Husten, Fieber, Atemnot, können nicht am Gottesdienst teilnehmen. Beim Betreten und Verlassen der Kirche sollte man darauf achten, den erforderlichen Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten und keine Zusammenkünfte mehrerer Personen zu bilden.

Infektionsschutz-Maßnahmen

Aufgrund der hygienischen Erfordernisse, steht am Eingang ein Spender mit Handdesinfektionsmittel. Es ist erforderlich, dass jeder Gottesdienstbesucher beim Eintreten in die Kirche die Hände desinfiziert. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Gottesdienstbesucher wird dringend empfohlen. Alle Flächen und Gegenstände werden vor und nach jedem Gottesdienst desinfiziert. Auf Gemeindegesang, das heißt, gemeinsamer Gesang aller Mitfeiernden, muss verzichtet werden, das gemeinsame Beten ist möglich.

Regelungen zur Eucharistiefeier

Die Sonntagspflicht bleibt trotz dieser neuen Möglichkeiten bis auf Weiteres ausgesetzt. Die Körbchen für die Kollekte werden am Ausgang aufgestellt. Auf den Friedensgruß durch Reichen der Hände wird verzichtet. Bei jeder Eucharistiefeier gibt der Pfarrer unmittelbar vor der Kommunionspendung die entsprechenden Hinweise. Die Spendung der Heiligen Kommunion erfolgt unter Einhaltung des erforderlichen Abstands von zwei Metern zwischen den einzelnen Kommunionempfängern beim Gang zur Kommunionspendung. Die Abstände sind am Boden markiert (keine kreuzenden Wege). Mund- und Kelchkommunion findet nicht statt. Der Kommunionspender trägt während der Kommunionausteilung einen Mund-Nasen-Schutz und Einmalhandschuhe. Die Kommunionspendung findet unter Einhaltung des Abstandes statt. Kinder die zur Kommunion hinzutreten, werden ohne Berührung gesegnet.

Vieles klingt ungewohnt und wird es in der Praxis auch sein. Doch nur mit diesen Einschränkungen kann man in den nächsten Monaten wieder die Feier der Eucharistie und anderer Gottesdienste ermöglichen. Ziel ist es, hoffentlich bald wieder in allen Kirchengemeinden Gottesdienste gemeinsam feiern zu können.

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